Bürgerinitiative ST2305
Mit Sicherheit keine Rennstrecke

Aktuelles

13.11.2022
Das Ergebnis der Petition ist da!


Und es ist mitunter verstörend. Nach zwei Beratungen im entsprechenden Ausschuss des Bayerischen Landtags und einem Vorort-Termin an den Dörsthöfen, gibt es nun eine abschließende Rückmeldung.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wegen der Petition keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden. Der Neubau geht weiter in das Genehmigungsverfahren (Planfeststellungsverfahren), in welchem die Anliegen der Bürgerinitiative dann mit entsprechend juristischer Unterstützung erstritten werden können.

Sehr schade, dass wir von der Stellungnahme des Ministeriums vom 05.05.2022 erst mit Eingang der Protokolle am 12.11.2022 erfahren. So hatten wir keine Möglichkeit im Rahmen des Vorort-Termins oder der Ausschusssitzungen Stellung dazu zu beziehen.

Sehr hat uns irritiert, dass im Ausschuss NACH dem Vorort-Termin thematisiert wurde, dass von uns angeblich ungenügende Zufahrtmöglichkeiten zu Ackerflächen nach dem Ausbau befürchtet würden. Das wurde von uns weder im Petitionstext noch im Vorort-Termin geäußert, hat es aber in den finalen Beschluss geschafft.

Wie geht es weiter? Wir werden uns nächstes Jahr beim Planfeststellungsverfahren mit juristischer und fachlicher Unterstützung Einbringen und weiterhin am Ball bleiben.

Da das auch Geld kostet freuen wir uns auf jede Unterstützung: https://st2305.de/Unterstuetzung/

Alle Unterlagen zur Petition sind hier abgelegt: https://st2305.de/Petition/


18.05.2022
Es gibt Neuigkeiten von der Petition…

…und zwar Gute! Unsere Petition mit 2823 Unterzeichner:innen wurde gestern im Ausschuss für Wohnen, Bau und Verkehr des Bayerischen Landtags behandelt.

Das Ergebnis: es wird einen Vor-Ort-Termin bei uns an der St2305 geben, bei dem Mitglieder des Ausschusses mit den betroffenen Behörden und uns die Anliegen der Petition diskutieren werden.

Das ist ein starkes Signal und macht uns Mut, dass wir uns endlich in einem Format austauschen können, in dem man sich ernsthaft mit unseren Vorschlägen auseinandersetzt.

Vielen Dank an alle Mitglieder des Landtages, die sich für uns und den Vor-Ort-Termin stark gemacht haben!



04.04.2022
Die Obstwiesenretter Kahlgrund-Spessart und die Bürgerinitiative St2305 setzen ein Zeichen


Das Pflanzen von Bäumen steht symbolisch für Hoffnung und Zukunft in unserem Fall gepaart mit Protest.
Trotz eines Jahres voll Runder Tische, Gemeinderatssitzungen und Diskussionsveranstaltungen zur St2305 geht das Straßenbauprojekt für die Mömbriser Seite unverändert ins Genehmigungsverfahren.


Die Fläche, auf der wir diese beiden Apfelbäume pflanzen, soll zukünftig als Hochwasserstaufläche genutzt werden, dafür wird sie komplett mit Mauern umbaut.


Mit dieser Baumaßnahme wirbt das Staatliche Bauamt Aschaffenburg seit einem Jahr für Zuversicht, dass es im Bereich Brücken/Niedersteinbach zu keiner Verschlechterung der Hochwassersituation kommen wird, auch wenn der Straßenneubau die Überflutungsfläche auf Mömbriser Seite um 34.000 m² reduzieren wird.


Seitens Bauamt hat bis heute niemand die Besitzer:innen der Flächen kontaktiert und sie darüber informiert, dass man auf ihrem Eigentum einen Flutpolder errichten will.


In der Gemeinderatssitzung am 22.03.22 wurde das Staatliche Bauamt gefragt, was denn passiert, wenn das Wasser wie 2017 von der anderen Seite der Mauer, von den Niedersteinbacher Hängen käme und nicht mehr ablaufen könne. Dafür hatte das Bauamt keine Antwort. Die schriftliche Anfrage der Bürgerinitiative nach einem Oberflächenwassergutachten vom 14.08.2021 beantwortete das Bauamt Ende Januar 2022 mit " Ein eigenständiges hydrologisches Gutachten wurde für das Projekt nicht erstellt".


Weder die Art wie mit Privateigentum umgegangen wird noch das Fehlen eines Konzeptes für Starkregenereignisse hat die Mehrheit des Gemeinderats davon abgehalten dem Bauvorhaben ohne Änderungswünsche zuzustimmen (18 dafür, 5 dagegen).


Als kleiner Trost war Mömbris die "attraktive städtebauliche Gestaltung der Hochwasserschutzmauern mit Eingrünung durch einheimische Pflanzarten" wichtig. Daran können sich die Anwohner:innen dann erfreuen, wenn ihnen die Chose vom Hang in die Häuser läuft.




22.03.2022
Mömbris hat abgestimmt – Und zwar für eine unveränderte Ausführung der Planung


In der Gemeinderatssitzung in Mömbris am 22.03.22 hat das Staatliche Bauamt noch einmal persönlich vorgestellt, warum keine Änderungen an der Planung möglich seien. Es gab viele Diskussionen um eine geänderte Führung der Straße und des Radwegs oder die Ortseinfahrt Niedersteinbach. Auf die Frage, wie es sich mit den Hochwassermauern in Brücken bei einem Starkregenereignis verhielte, bei dem das Wasser wie 2017 von der Hangseite in Niedersteinbach käme, räumte das Bauamt ein, dass die derzeitige Planung hierfür keine Lösung parat hätte.

Der Gemeinderat Mömbris bestätigte daraufhin mit den Stimmen von CSU, FW, UB und AfD die Planung unverändert in das offizielle Genehmigungsverfahren zu übernehmen. Gegen die vorliegende Planung stimmten SPD (2/3) und Grüne (3/3).


Die Mömbriser Anregungen im Überblick:


Anregung Mömbris

Antwort Bauamt

Bewertung BI St2305

- Flächenverbrauch gering halten
- Eingriffe sind ökologisch auszugleichen

- Regelbreite der Straße wurde bereits von 8 auf 7,5 m reduziert
- ökologischer Ausgleich erfolgt

- reduzierter Querschnitt ist korrekt; die Linienführung wurde nicht hinsichtlich Flächenverbrauch reduziert
- der ökologische Ausgleich ist gesetzlich vorgeschrieben (-> Forderung überflüssig)

- Radweg auf Wirtschaftsweg entlang Kahl führen

- wird aus ökologischen, wie wirtschaftlichen Gründen abgelehnt

- den Radweg komplett entlang der Kahl sehen wir ökologisch auch kritisch; ein sinnvoller Vorschlag für den Radweg ist stark abhängig von der finalen Straßenführung. Evtl. ist eine Mischvariante sinnvoll (nur teilweise straßenbegleitend) oder die Ertüchtigung des heutigen Radwegs (Höhenweg über Kläranlage)

- im Bereich Sportplatz sollen keine zwei Straßen parallel laufen

- Sicherheits- und bautechnisch abgelehnt

- Nach Abstimmung mit der Fachagentur RegioConsult gibt es durchaus Möglichkeiten regelkonform auszubauen und den Flächenverbrauch zu reduzieren

- Rückbau der alten Straße, wo nicht mehr benötigt

- wird umgesetzt

- war geplant und bekannt (-> Forderung überflüssig)

- Hochwasserschutzmauer in Brücken soll attraktiv begrünt werden
- die Hochwassersituation bei Unterliegern darf sich nicht verschlechtern

- die Gestaltung wird mit Mömbris abgestimmt

- Bürger:innen haben keine Sorgen wegen der Optik der Mauer, sondern wegen einer Verschlechterung der Hochwassersituation
(-> ablenkende Forderung)
- für Hochwasser gibt es eine Berechnung; für Starkregenereignisse nicht

- Kreuzung St2305/Brücken soll mit Ampel oder als Kreisel ausgeführt werden

- Kreisverkehr wird aus Kostengründen abgelehnt
- die Notwendigkeit einer Ampel wird nicht gesehen, kann aber für eine zukünftige Nachrüstung vorgesehen werden

- die BI befürwortet eine effektive Geschwindigkeitsbremse am Ortseingang Niedersteinbach, bevorzugt einen Kreisverkehr; in Schimborn wurde ein entsprechender Verschwenk nachträglich gebaut; dass vergleichbare Maßnahmen in der Planung fehlen ist hinsichtlich Anwohnerschutz bedenklich!

- Herstellung Fußweg in Teufelsgrund

- wird umgesetzt

- war geplant und bekannt (-> Forderung überflüssig)

- die Anregungen der BI sollen vom Bauamt geprüft werden

- Ablehnung aller Vorschläge



Die Anregungen des Markt Mömbris müssen in echte und vermeintliche Forderungen unterschieden werden: zum Teil werden Maßnahmen gefordert, die bereits in der ursprünglichen Planung enthalten waren oder zu denen das Bauamt gesetzlich sowieso verpflichtet ist. Als Beispiel sei genannt, dass der Straßenbau ökologisch auszugleichen sei. Das ist geltendes Recht und die Forderung durch den Markt Mömbris ist daher überflüssig.

Es gab aber auch drei Anregungen, die tatsächliche Änderungen an der Planung bedeutet hätten: im Bereich des Sportplatzes Brücken/Niedersteinbach sollten zukünftig nicht die neue und die alte St 2305 parallel verlaufen, der neue Radweg sollte nicht straßenbegleitend, sondern auf einem bestehenden Wirtschaftsweg kahlbegleitend ausgeführt werden und an der Ortseinfahrt Niedersteinbach wünschte sich Mömbris zur Entzerrung des Knotenpunktes und zur Abbremsung des Verkehrs einen Kreisverkehr oder zumindest eine Ampel. Alle drei Punkte wurden vom Staatlichen Bauamt Aschaffenburg abgelehnt.

Durch die Gemengelage aus echten und scheinbaren Forderungen entsteht der Eindruck, dass man einen Kompromiss mit Erfolgen für beide Seiten erzielt hat. Tatsächlich wurde die Planung auf Mömbriser Seite nach allen Diskussionsrunden im Gemeinderat, bei den Runden Tischen usw. überhaupt nicht verändert.


Was vom Gemeinderat Mömbris unterm Strich erreicht wurde: die Kreuzung am Ortseingang Niedersteinbach wird so ausgeführt, dass später eine Ampel nachgerüstet werden könnte und die Hochwasserschutzmauern  werden attraktiv städtebaulich gestaltet mit Eingrünung durch einheimische Pflanzarten.


Der Gemeinderats-Beschluss im Originaltext:


Der Marktgemeinderat nimmt die Erläuterungen zur Kenntnis.

Nachdem ausführlich erläutert wurde, warum einzelne Anregungen nicht oder nicht vollständig berücksichtigt werden konnten und zudem viele Wünsche des Marktes Mömbris erfüllt werden (vollständige Renaturierung wo die Altstrecke nicht mehr benötigt wird, attraktive städtebauliche Gestaltung der Hochwasserschutzmauern mit Eingrünung durch einheimische Pflanzarten, vollständiger naturschutzfachlicher Ausgleich von zusätzlicher Versiegelung, Schaffung eines sicheren Wegs für Fuß- und Spaziergänger Richtung Teufelsmühle) befürwortet der Gemeinderat auf dieser Grundlage die Planung fortzuführen, um eine sichere und leistungsfähige Anbindung an das Rhein-Main-Gebiet zu schaffen.


Dafür: 18

Dagegen: 5

08.03.2022
Wer erkennt in der aktuellen Zeit den Wert regional erzeugter Lebensmittel?

🌾🌾🌾
Noch wachsen hier welche!

08.03.2022

02.03.2022
Wir haben einen Plan!

🗺🗺🗺
Der Original-Plan des geplanten Neubaus ist schon einige Zeit öffentlich verfügbar. Bisweilen kann mit dem komplexen Dokument nicht jeder was anfangen. Daher haben wir einen Easy-to-read-Plan im Original-Maßstab erstellt.
Hier gibt es den Plan noch etwas größer.

02.03.2022

01.03.2022
1 Jahr Bürgerinitiative St2305!

🎂🎂🎂
Wer den BI-Sprecher Frank kennt, kennt sein kompliziertes Verhältnis zu Geburtstagen😊. Daher kommt auch diese Meldung zu spät.
Am 21.02.2021 hat sich die BI St2305 – Mit Sicherheit keine Rennstrecke gegründet!
Seitdem haben wir in dieser sehr speziellen Zeit jede Menge Veranstaltungen gemeinsam erlebt, die alle sehr gut angenommen wurden.
Vielen Dank! Wir sind schon in Planung für die nächsten…
Wir es bei Initiativen zu Straßenbauprojekten üblich ist, wird es die BI sicher noch viele Jahre geben 😉

01.03.2022

21.02.2022
Übergabe der Petition ist erfolgt!

Heute haben uns Martina Fehlner MdL (SPD) und Patrick Friedl MdL (Bündnis 90/Die Grünen) direkt an der St2305 besucht. Die beiden haben sich vor Ort nicht nur ein eigenes Bild vom geplanten Ausbau gemacht und mit uns diskutiert, vor allem haben sie die Petition mit den 2823 Unterschriften entgegengenommen und werden diese nun als offizielle Petition im Bayerischen Landtag einreichen.

Wir danken den beiden für ihr Engagement!

Wer sich wundert: war die Petition nicht eigentlich an unseren Landrat Herrn Alexander Legler gerichtet? Das ist richtig. Herr Legler hat uns im Rahmen eines ausführlicheren Austauschs mitgeteilt, dass er sich für Baumaßnahmen des Freistaats Bayern in seinem Landkreis nicht zuständig sieht. Im Hinblick darauf, dass der Ausbau vielen Bürger:innen Sorgen bereitet und sie sich Unterstützung von ihm als Vertreter erhofften, warb er darum dem Staatlichen Bauamt Aschaffenburg Vertrauen entgegen zu bringen. Die Ausführung werde gemäß geltendem Recht durchgeführt und niemand beabsichtige die Ist-Situation in irgendeiner Hinsicht zu verschlechtern.
Zu einem gemeinsamen Termin kam es nicht.

Wir werden informieren, wenn die Petition im Bayerischen Landtag behandelt wird und welches Ergebnis dabei herauskam.
Wir bedanke uns bei allen, die uns mit ihrer Unterschrift geholfen haben die Diskussion auf die nächste politische Ebene zu bringen.

21.02.2022

Übergabe der Petition --> Update!


📜📢👍
Unser Termin zur Übergabe der Petition am kommenden Montag wird noch größer! Patrick Friedl MdL von der Grünen Fraktion konnte für uns seinen Terminplan umkrempeln um gemeinsam mit Martina Fehlner die Petition zur St2305 entgegen zu nehmen.
Wir danken Patrick, dass er das möglich gemacht hat und freuen uns auf den Termin!

19.02.2022

Übergabe der Petition - Ankündigung 1

📜📜📜
Unsere Online-Petition lief nun ein Jahr und hat immerhin 2.823 Unterstützer:innen. Vielen Dank!
Wir haben Übergabe-Termine beim Landrat Alexander Legler und den Abgeordneten der Landtagsfraktionen angefragt.
Beherzt hat uns als erstes Martina Fehlner, MdL von der Bayerischen Landtagsfraktion der SPD Terminvorschläge für die Übergabe geschickt.
Wir sagen vielen Dank und freuen uns auf den gemeinsamen Termin am kommenden Montag! 👍

 16.02.2022

Neuigkeiten...

Vergangene Woche gab es einen Termin mit Frau Lindholz, Severin Simon und dem Staatlichen Bauamt Aschaffenburg.
Dabei wurde ernsthaft über begrüßenswerte Änderungen in der Planung gesprochen. Leider wurde ausschließlich über Änderungen im Bereich Dörsthöfe gesprochen.
Aber was in einem Teilstück funktioniert, sollte im restlichen Bereich auch möglich sein.
Wir haben nachgefragt:
____________________________________________________________________
07.02.2022
Sehr geehrte Frau Lindholz, sehr geehrter Herr Hoier,
wir freuen uns, dass wir seitens der Bürgerinitiative zur St2305 einen ersten Erfolg im Sinne unserer Ziele verbuchen können: Gemeinsam wurde offen über Alternativen gesprochen und versucht mit beiden Seiten einen Kompromiss zu finden, wie BI-Gründungsmitglied Severin Simon berichtete.
Da das Staatliche Bauamt selbst gezeigt hat, dass alternative Streckenentwürfe möglich sind, ist es jetzt nur folgerichtig in weiteren konstruktiven Runden vergleichbare Ergebnisse für den übrigen Bereich des geplanten Ausbaus zu finden (sprich zwischen Abzweig Hahnenkammwerk und Niedersteinbach).
Wir bitten Sie daher um Ihre Unterstützung ein weiteres offenes Gespräch mit dem Staatlichen Bauamt zu ermöglichen. Denn wie Herr Hoier richtig schreibt: Nur so geht’s!
Unsere Vorschläge zum richtlinienkonformen Ausbau der Mömbriser Seite an das Staatliche Bauamt (Übermittlung nach dem Runden Tisch am 27.07.2021 und erneut am 31.12.2021) blieben bis heute ohne Reaktion.
Wir würden uns auch freuen, wenn Sie uns eine Vertreter:in nennen, die stellvertretend für die CSU die aktuell 2725 Unterschriften unserer Online-Petition entgegennimmt.
Vielen Dank für die Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen
Frank Groß
Sprecher Bürgerinitiative St2305

07.02.2022

Vielen Dank!

😚👍💶
Das vorläufige, amtliche Endergebnis lautet: 846 Euro Spenden!
Vielen Dank für eure Unterstützung, vielen Dank für das viele Lob!

29.01.2022

Und hier die Fotos:

📷🎞📸
Vielen Dank für die vielen Spenden, die vielen guten Gespräche und vor allem die vielen positiven Rückmeldungen!
Das kleine Kind schläft noch über der Kasse sitzend, Kassensturz kommt noch 😉

28.01.2022

Und da isser!

😀🥰🥶
Zapfig war's! Aber es scheinen noch alle Finger und Zehen dran zu sein.
Jetzt seid ihr dran: Morgen ab 8 Uhr in Mömbris auf dem Markt!

  • 272741538_437822751161136_9188096860967628582_n
  • 272733257_437822854494459_765068216579481053_n
  • 272692371_437822847827793_8175559918876432058_n
  • 272827134_437989511144460_8788442541950918541_n

27.01.2022

Freitag, Marktplatz Mömbris. Ihr wisst schon...

26.01.2022

Was gibt es bei euch am Freitag zu essen?

🥗🥗🥗
So lecker!

25.01.2022

Habt ihr auch schon so richtig Hunger auf Feldsalat?

🌱🌱🌱
👉Freitag ab 8 Uhr am Marktplatz Mömbris!

24.01.2022

Endspurt bei der Petition!

🏃‍♀️🏃🏃‍♂️
Die Zeichnungsfrist unserer Petition läuft am 14.02.2022 ab! Ihr habt noch nicht unterschrieben? Auf, auf!
www.openpetition.de/kahlgrundhighway
Ihr habt Papier-Listen ausliegen? Die könnt ihr hochladen oder uns schicken: Bi_St2305@posteo.de

23.01.2022

Mömbriser Feldsalat

Freitag 28.01.2022, ab 8 Uhr  Mömbriser Feldsalat auf dem Marktplatz Mömbris: Wir geben frisch geernteten Feldsalat gegen Spende für die Bürgerinitiative ab. Mit dem Erlös finanzieren wir Gutachten bei entsprechenden Planungsbüros. Wir verkaufen so lange der Vorrat reicht. Der Feldsalat wurde auf dem Brücker Acker geerntet, der der neuen Straße weichen soll.

 23.01.2022

Neue Aktion der BI St2305 - 28.01.2022

🥗🥗🥗
Um zu zeigen, was unser Kahlgrund zu bieten hat, werden wir vom Acker, der der Straße weichen soll, gemeinsam Feldsalat ernten und auf dem Mömbriser Wochenmarkt gegen Spende abgeben.
Mit den Spenden finanzieren wir unsere Gutachten zu möglichen Alternativplanungen und zur Hochwassersituation.
Wer bei Ernte oder Verkauf mithelfen möchte, bitte Info an Bi_St2305@posteo.de

06.01.2022

Frohe Weihnachten!

❤️❄️☃️
Auch eure Bürgerinitiative St2305 wünscht euch ein frohes Fest!
Wer noch etwas schenken will... kann das HIER tun.

25.12.2021

Online-Stammtisch Dezember 2021

16.12.2021

Ein Termin!

📆📆📆
Am 21.12.2021 wird im Marktgemeinderat von Mömbris die Rückmeldung des Staatlichen Bauamts zu den Anregungen von Mömbris mitgeteilt.
Wir halten die Spannung hoch und teilen unsere Bewertung im Rahmen der Gemeinderatssitzung mit 😊
Aktiv Beiträge im Gemeinderat einzubringen hat sich übrigens inzwischen deutlich vereinfacht, da BI-Sprecher Frank Groß im Oktober für die Grüne Fraktion in den Gemeinderat nachgerückt ist (auch ein Grund für die kurze kreative Schaffenspause an der Stelle).
Im Rahmen der Gemeinderatssitzung wird diskutiert werden, wie der Gemeinderat zur Rückmeldung steht, ob sie akzeptiert wird, ob es Nachforderungen geben wird. Der Rat wird ebenfalls darüber entscheiden, ob das Staatliche Bauamt Aschaffenburg in einem Folgetermin seine Stellungnahme persönlich vorstellt.
Die Stellungnahmen von Mömbris vom 28.07.2021 und die Rückmeldung des Staatlichen Bauamts findet ihr HIER ganz unten als PDF.
Frank for Marktgemeinderat! 🙂
https://www.facebook.com/gruenemoembris/posts/603611337735274

16.12.2021

Das Hochwassergutachten ist da!

☔️☔️🥳
Ganz druckfrisch ist das Hochwassergutachten letzte Woche bei uns im Posteingang gelandet. Wer sich die Unterlage durchlesen will, findet sie HIER zum Download.

12.12.2021

Vielen Dank...

😎🤩🥳
...an all die Menschen, die unsere Aktion unterstützt haben!
Entschuldigung an jene, die unvorbereitet über die Straße kamen und anlässlich des Straßenbauprojektes mit ernüchternden Tatsachen konfrontiert wurden. 😉

01.11.2021

Veranschaulichung der Pläne

🗺️🗺️🗺️
Das was wir an Straße markieren wollen, ist nun abgesteckt. Auf Höhe des Sportplatzes kommt zusätzlich die Abzweigung von der neuen auf die alte St2305, die bis zum Teufelsgrund erhalten bleibt. Kahlseits schließt sich am Fuße des Damms der Radweg an.
Auf Höhe des Sägewerks läuft die Straße dann auf das Höhenniveau der Bestandsstraße.

30.10.2021

Markierungsarbeiten

🚧🚧🚧
An ein paar Stellen haben wir schon mal den Querschnitt der geplanten Straße markiert. Höhe und Breite ist entsprechend der vom Bauamt zur Verfügung gestellten Pläne.
Sehr imposant!

27.10.2021

Mahnwache zur St2305

✊✊✊
Da wir uns das Ausmaß der neuen St2305 auch noch nicht so richtig vorstellen können, werden wir den Verlauf in Höhe und Breite zwischen Ortsausgang Niedersteinbach und den Gewächshäusern abstecken.
👉Wann: 31.10.2021, 15:00 – 16:00 Uhr
Wir werden die Aktion gleichzeitig als Mahnwache für das denkwürdige Bauprojekt aus einer vergangen Zeit abhalten.
Es sind alle eingeladen sich selbst ein Bild vom geplanten Bauwerk zu machen.
Wer auf den Schock einen Schnaps braucht: es ist „Der Kahlgrund brennt!“. 🥂🥃🍸
Ihr findet uns nach der Aktion in der Edelbrennerei Dirker und der Feinbrennerei Simon mit Infoständen. Kommt zu uns, informiert euch, diskutiert mit uns!
👉Teilt die Einladung, dass alle von unserer Aktion wissen!

17.10.2021

Die gesunde Alternative zur neuen St2305!

Fotos von Andreas Hofmann

  • 245436902_2016305085202489_5322643213420259581_n
  • 245467557_2016305131869151_5078421521469116576_n
  • 245607649_2016305191869145_4648749040158884292_n
  • 245420031_2016305258535805_645744308856168532_n

17.10.2021

Der Markt Mömbris bietet einen Workshop zum Thema Mobilität an!

👍👍👍
Meldet euch an, diskutiert mit! Ökologische Mobilität macht Straßenneubauprojekte überflüssig!
Facebook post vom Markt Mömbris HIER.

15.10.2021

TEASER!

😎😎😎
Am 31.10.2021 um 15:00 Uhr wird es so weit sein...

https://www.facebook.com/watch/?v=245938800835631

12.10.2021

Es gab schon lange...

🎉👏📢
...keine neue BÜRGERINITIATIVE mehr im Kahlgrund. 😃
Aber am kommenden Sonntag ist es mal wieder so weit!
Die Kahlaue in und um Mömbris wird gerade durch mehrere Projekte bedroht.
Da hätten wir einmal das Gewerbegebiet Strüt in Schimborn (unterhalb der Tankstelle) und auch diverse Pläne für Fuß- und Radwege durch die wertvollsten Biotope.
Als Auftakt lädt die BI "Freunde der Kahlaue" zu einem Spaziergang ein.
👉Wann: Sonntag 10.10.2021, 10:00 Uhr
👉Wo: Bahnhof Schimborn
👉Was: Beim Spaziergang kann man mit Karlheinz Wissel (Artenschutzbeauftragten des Bund Naturschutz Aschaffenburg) entdecken, welchen besonderen, ökologischen Wert die Kahlauen haben.
Es sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen!

07.10.2021

Was kostet das denn?

💰💰🤑
Weil die alte Regierung so viele Straßen bauen wollte, musste sie Kriterien festlegen, nach denen die Bauprojekte priorisiert werden. Ein guter Anhaltspunkt in unserer Gesellschaft ist immer Geld. 💶
Also wird für jedes Bauprojekt ein Nutzen-Kosten-Verhältnis gebildet und selbst Dinge wie „da leben Viecher“ (aka Artenvielfalt) bekommen ein Preisschild umgehängt.
Die Baukosten werden über einen Bestimmten Zeitraum auf jährliche Kosten umgerechnet und mit den Vorteilen verrechnet.
Was sind die Top-3-Highlights? 🏆
👉1. Einsparung im Bereich Lohnkosten: 0,513 Mio €/a (42% des positiven Nutzens!)
👉2. Verbesserte Erreichbarkeit/Fahrzeit: 0,318 Mio €/a (26,2% des positiven Nutzens!)
👉3. Verbesserte Verkehrssicherheit: 0,177 Mio €/a (nur 14,5% des positiven Nutzens!)
Sogar die Artenvielfalt profitiert mit 6.000 Euro im Jahr! Wir sind begeistert. 🐭🐰🐸
Weil uns die 0,513 Millionen Euro Einsparung im Bereich Lohnkosten (also die Einsparungen bei gewerblich veranlassten Fahrten zwischen Niedersteinbach und Michelbach) bei maximal 30 Sekunden Fahrzeitersparnis etwas hoch vorkam, hatten wir beim staatlichen Bauamt nachgefragt, wie insbesondere dieser Betrag zustande kommt.
Als Antwort erhielten wir eine ziemlich lange Erklärung über den „Beitrag zur Wohlfahrt der Bevölkerung“ und warum Nutzen-Kostenverhältnis überhaupt erstellt werden.
Die eigentliche Antwort auf die Frage war dann aber wieder herausragend:
„Für das Projekt „St 2305 Ausbau Michelbach (Herrnmühle) – Niedersteinbach“ wurde diese Veränderung der Betriebsführungskosten im Bereich der Lohnkosten zu 0,513 Mio.€/a ermittelt.“
Halleluja! 🎉 Der Wert wurde ermittelt und nicht ausgewürfelt! Das beruhigt uns wirklich sehr. Leider haben wir auch in zwei weiteren Nachfragen keine sachdienlichen Informationen erhalten, wie die Rechnung konkret aussieht.

05.10.2021

Bitte recht freundlich!

🙂😃😁
Unfallursache eins auf unserem Abschnitt der St2305 ist nicht angepasste Geschwindigkeit. Ein Mittel, das wir auch immer wieder angesprochen haben, ist die intensivere Geschwindigkeitskontrolle.
Interessant, wie sich das Blitzen in den letzten Jahren entwickelt hat:
Jahr – Messdauer – Anzeigen/Verwarnungen
2016 – 64 h – 42/298
2017 – 42 h – 28/104
2018 – 58 h – 34/208
2019 – 46 h – 26/113
2020 – 39 h – 18/148
1 Halbjahr 2021 – 19 h – 6/26
Die Beanstandungsquote liegt bei 2,5% und ist damit laut Aussage des Bauamts im Mittel.
👉Was haltet ihr von einem stationären Blitzer? Abzocke oder Unterstützung sich ans Tempo zu halten❓

01.10.2021

Schnelles Handeln…

👀🧠💪
…würde man ja erwarten, wenn die Sicherheitssituation so dramatisch ist, wie immer betont wird.
Trotz mehrfacher Nachfragen, auch im Gemeinderat Mömbris, hat das Straßenbauamt nie die Unfallursachen rausgerückt. Die Unfallursachen wären aber durchaus relevant, um geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit zu definieren.
Bei einer schriftlichen Anfrage 📨 durch Grüne Landtagsabgeordnete, konnte man sich um eine Antwort nicht mehr drücken und siehe da,
die TOP-10 Unfallursachen der letzten 10 Jahre sind:🥇🥈🥉
👉 Nicht angepasste Geschwindigkeit – 67x
👉 Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot – 35x
👉 Andere Fehler des Fahrzeugführers – 11x
👉 Sonstiger Fehler beim Überholen – 3x
👉 Alkoholeinfluss – 2x
👉 Nicht angepasste Geschwindigkeit mit gleichzeitigem Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit – 2x
👉 Übermüdung – 1x
👉 Verbotswidrige Benutzung der Fahrbahn o. anderer Straßenteile – 1x
👉 Ungenügender Sicherheitsabstand – 1x
👉 Überholen trotz Gegenverkehr -1x
Gerade den Punkt „Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot“, also zum Beispiel das Schneiden der Kurven, könnte man durch sogenannte Bischofsmützen in der Fahrbahnmitte deutlich reduzieren. Der Installationsaufwand wäre gering, der Effekt aber groß. Macht man nicht, weil…? 🤷‍♂️
(Ganz nebenbei: diese kleinen Plastikdinger mit dem offiziellen Namen "Sichtzeichen L30" werden mitunter „Mini-Leitboy – selbstaufrichtend“ genannt! Sehr erfrischend 😅😂🤣)

30.09.2021

Heute in Aschaffenburg unterwegs, für das Klima, für den Kahlgrund!

✊💚📢
Die Landesvorsitzende der Grünen in Bayern Eva Lettenbauer und Frank Groß, Sprecher der BI St2305.

24.09.2021

Schön war's!

🤩🥳🥰
Am Ende fanden sich rund 40 Interessierte bei der Lasertechnik Kilgenstein ein und hörten zu, fragten nach und diskutierten eifrig mit!
Vielen Dank für die viele Unterstützung, dem Aufruf zu mehr zivilem Ungehorsam und der spontan geplanten nächsten Aktion 🙃

23.09.2021

Eine Antwort, oder?

😀🙂🤨
Fix haben wir eine Antwort erhalten!
📧📧📧
__________
Sehr geehrter Herr Groß,
im Auftrag von Frau Staatsministerin Judith Gerlach, MdL, danke ich für Ihre E-Mail.
Nach Rücksprache mit dem Staatlichen Bauamt Aschaffenburg können wir Ihnen versichern, dass solche Gutachten mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt werden, was eine Grundvoraussetzung gemäß Umweltinformationsgesetz ist.
Dieses Gesetz schreibt auch vor, dass jede Person das Recht auf freien Zugang zu Umweltinformationen bei informationspflichtigen Stellen besitzt. Das staatliche Bauamt Aschaffenburg wird sich genau daran halten und die entsprechenden Informationen innerhalb der Fristen herausgeben.
Unser Büro wird zu gegebener Zeit auch wieder im Staatlichen Bauamt nachfragen und bleibt an dem Thema dran. Gleichwohl sind wir überzeugt, dass nichts zurückgehalten wird und Misstrauen nicht nötig ist.
Mit freundlichen Grüßen
Herr 👨‍💻
__________
Nur Moment, was heißt das jetzt? Wenn man "nein" meint, muss man sich auch "nein" sagen trauen. Sonst wird nur wieder nachgefragt...
📧📧📧
__________
Sehr geehrter Herr 👨‍💻
ich danke Ihnen für die prompte Antwort.
Verstehe ich Ihre Antwort richtig, dass ich damit zeitnah (meine Anfrage war vom 19.08.2021) das Gutachten erhalte, auf welches sich in der schriftlichen Anfrage SAN 1757 B bezogen wird?
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Frank Groß

19.09.2021

Hilfe angeboten – Hilfe angefragt!

🤝🤝🤝
Da das Straßenbauamt weiterhin von einer zeitnahen Aushändigung der Hoch-, Grund- und Oberflächenwasser-Gutachten absieht, haben wir Hilfe angefragt, die uns im Rahmen der CSU-Veranstaltung zur St2305 am 25.06.21 angeboten wurde.
Doch lest die Anfrage selbst:
📧📧📧
Sehr geehrte Frau Gerlach,
Sie hatten am 25.06.21 in Mömbris an der Info-Veranstaltung der CSU zum geplanten Neubau der St2305 teilgenommen. Im Rahmen der Besucherwortmeldungen warf ich in meinem Beitrag mangelnde Transparenz vor. Sie teilten meine Einschätzung diesbezüglich nicht und boten an ggf. in Sachen Transparenz zu unterstützen. Genau um diese Unterstützung bitte ich Sie nun.
Kurz zum Hintergrund: Im Rahmen der schriftlichen Anfrage SAN 1757 B vom 09.07.2021 an den Bayerischen Landtag wurde die Frage "Zu 5.1 Was ergab das hydraulische Gutachten (Hochwasser) zum Projekt?" wie folgt beantwortet: "Im Zuge der Erstellung des hydraulischen Gutachtens wurde ermittelt, welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind, um nachteilige Auswirkungen für die Ober- und Unterlieger auszuschließen. Eine Verschlechterung gegenüber dem hydraulischen Ist-Zustand wird mit den vorgesehenen Maßnahmen vermieden."
Daraufhin forderte ich persönlich gemäß Umweltinformationsgesetz die referenzierten Gutachten beim Staatlichen Straßenbauamt Aschaffenburg an.
Leider ist das Straßenbauamt nicht bereit diesen Stand der Gutachten zeitnah zur Verfügung zu stellen (Grund sind die Prüfaufträge aus Alzenau und Mömbris, siehe beigefügter Mail-Austausch).
Nach meiner Logik verändern die Prüfaufträge die Gutachten zum vorliegenden Feststellungsentwurf nicht, sondern haben maximal ergänzenden Charakter für eine Planungsvariante.
Sie konnten sich selbst in dem Termin ein Bild davon machen, dass das Thema Hochwasser die Anwohner:innen sehr beschäftigt. Mit der Bereitstellung der Gutachten könnte das Straßenbauamt entsprechend Vertrauen schaffen und zeigen, dass man es mit der Transparenz ernst meint.
Das Zurückhalten der angefragten Informationen provoziert dagegen Misstrauen.
Ich bitte Sie daher um Ihre Unterstützung, so dass mir die angefragten Unterlagen gemäß der Fristen des Umweltinformationsgesetz bereitgestellt werden.
Betrachten Sie diese Anfrage an Sie als offenen Brief, da eine große Zahl an Menschen an diesen Gutachten interessiert ist.
Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Frank Groß

16.09.2021

ATTACKE!

🦸‍♀️🦸🦹‍♂️
Was bis jetzt rund um das Thema St2305 lief, war vor allem Öffentlichkeitsarbeit. Das reicht aber nicht mehr, wenn als nächstes das Planfeststellungsverfahren kommt.
Um beim Planfeststellungsverfahren wirklich was in der Hand zu haben, brauchen wir Unterstützung von Profis.🧠
Wir waren hierfür bereits mit einem unabhängigen Planungsbüro vor Ort unterwegs. Die Ergebnisse des ersten Termins waren durchaus positiv und die Möglichkeiten für Alternativen sind da.
Um gleich auf den Punkt zu kommen: Alternativplanungen, juristische Beratung und Gegengutachten kosten Geld! 💶💶💶
Die Kreisgruppe Aschaffenburg des Bund Naturschutz hat sich bereit erklärt uns zu unterstützen und die Sammlung zu übernehmen. Der Vorteil für euch: ihr könnt die Spende bei eurer nächsten Steuererklärung absetzen!
Wenn wir uns seitens BI St2305 nicht in das Planfeststellungsverfahren einmischen, wird mit großer Wahrscheinlichkeit die vorgestellte Planung ohne große Änderungen umgesetzt.
Darum unterstützt uns dabei den bestmöglichen Kompromiss aus Verbesserung der Sicherheit und Erhalt unseres schönen Kahlgrunds zu erreichen!
Empfänger: BUND Naturschutz Kreisgruppe Aschaffenburg
IBAN: DE29 7956 2514 0006 7035 00
Verwendungszweck: St 2305
Für Spenden bis 200 EUR reicht dem Finanzamt der Kontoauszug. Wer mehr spendet schickt bitte seine Kontaktdaten an aschaffenburg@bund-naturschutz.de um am Ende des Jahres eine Spendenquittung zu erhalten.
Wir danken dem Bund Naturschutz und euch für die Unterstützung!🤝
Teilt bitte unseren Spendenaufruf, damit wie möglichst viele Menschen erreichen.

08.09.2021

Was ist denn jetzt eigentlich der Stand der Dinge?

🤔🤔🤔
Nachdem Alzenau und Mömbris die Stellungnahmen abgegeben haben, ist vielen Menschen etwas unklar, wie es weiter geht.
Daher machen wir eine kleine Infoveranstaltung um über den aktuellen Stand zu berichten, die Stellungnahmen vorzustellen und die Möglichkeit für Diskussionen zu bieten.
Ein paar Infos und Eindrücke rund um das Unternehmen Lasertechnik Kilgenstein wird es auch geben.
Wann: Mittwoch, 22.09.2021, 19:00 Uhr
Wo: Lasertechnik Kilgenstein, Am Hahnenkammwerk 1, Mömbris
Obacht 1: Wer schon im Vorfeld Fragen hat, kann uns die gerne zukommen lassen (Bi_St2305@posteo.de).
Obacht 2: Wir haben immer noch Corona! D.h. wir werden uns  an die dann geltenden Regeln halten müssen.
Obacht 3: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, hilft uns aber ein wenig bei der Planung (entweder direkt in den Kommentaren oder per Mail). Danke!

29.08.2021

In die Röhre geguckt…

🧐🧐🧐
Anstelle wie vom Straßenbauamt in vielen Terminen betont transparent zu agieren, wurde wieder mal die Chance vertan zu zeigen, dass man es damit auch ernst meint. So wurde eine zeitnahe Aushändigung der angefragten Berichte u.a. mit Verweis auf den Einfluss der Stellungnahmen in Alzenau und Mömbris abgelehnt. Leuchtet nicht zwangsweise ein, weil sich die Situation für den vorliegenden Feststellungsentwurf nicht ändert, wenn man einen weiteren Entwurf betrachtet.
Die Ablehnung haben wir spontan genauso abgelehnt und um Aushändigung der aktuell vorliegenden Gutachten (Hoch-, Grund- und Oberflächenwasser) gebeten. Im Notfall lassen wir das an höherer Stelle klären.
Oder wer wäre bei 'ner Demo dabei? 😛

28.08.2021

Wie war das jetzt mit dem Wasser?

🌊🌊🌊
In Mömbris wurde am 28.07.21 folgender Antrag vom Udo Stadtmüller von CSU, FW und UB abgelehnt:
„Der Marktgemeinderat beschließt, vor weiteren Entscheidungen vom Staatlichen Bauamt erst die Hochwasserberechnungen und dazugehörige Pläne anzufordern. Danach soll erst eine Entscheidung getroffen werden.“ (14 Nein-Stimmen, 4-Ja-Stimmen).
Weil das Thema Hochwasser im Gemeinderat Mömbris auf so geringes Interesse gestoßen ist, machen wir von der BI das gerne mal wieder.
Was viele nicht wissen: jeder hat das Recht bestimmte Informationen bei Ämtern anzufragen. Das ganze nennt sich Umweltinformationsgesetz (weitere Infos hier: https://www.bmu.de/.../umweltinf.../umweltinformationsgesetz )
Und genau unter Berufung auf dieses Umweltinformationsgesetzes haben wir freundlich beim Straßenbauamt nach dem Hochwasser-, Grundwasser-, und Oberflächenwasser-Gutachten gefragt.
Weil nach unserem Wissen noch recht wenige (keine) Anfragen vom Straßenbauamt beantwortet wurden haben wir den klassischen Weg gewählt.

19.08.2021

Infostand in Mömbris

📢📢📢
Am kommenden Sonntag den 22.08.2021 gibt es von 13:00 bis 17:00 Uhr wieder einen Infostand am Marktplatz in Mömbris, wo man sich den Plan zum Neubau der St2305 in aller Ruhe anschauen kann.
BI-Sprecher Frank steht für alle Fragen zur Verfügung.
Transparenzhinweis: es handelt sich um einen Infostand einer politischen Partei 😉💚

15.08.2021

Infostand auf dem Marktplatz in Mömbris

❗️❗️❗️
Wer heute Vormittag in Mömbris unterwegs ist, kann sich auf dem Marktplatz von 8:00-12:00 Uhr in aller Ruhe den großen Plan des Neubaus der St2305 ansehen.

07.08.2021

Alzenau hat abgestimmt!

🤨🙁😔
Auch Alzenau hat in der vergangenen Woche über den Neubau der St2305 im Stadtrat abgestimmt.
Das Ergebnis ist durchaus ähnlich zu Mömbris, denn es werden zahlreiche Änderungen gefordert:
• Keine extra Bushaltebucht bei den Dörsthöfen
• Anregung bei den Dörsthöfen als Querungshilfe eine Fußgängerinsel anstelle der Unterführung zu prüfen
• Verbesserung der Abbiegung Dörsthöfe durch Abgrabung des Hangs (siehe Vorschlag der BI)
• Erhalt Zufahrt zu Kürbisfeld
• Verbesserung Zufahrt Herrnmühle (die aktuelle Planung sieht hier keine Maßnahmen vor)
• Kahlbrücke am Radweg vorm Birkenberg muss nicht 4m breit zzgl. Hochborde ausgeführt werden, da darüber kein landwirtschaftlicher Verkehr fährt
Anders als Mömbris, regt Alzenau die Änderungen nicht nur an, sondern „fordert“ sie.
Genauso wie in Mömbris, gibt es jedoch keine Wiedervorlage der geänderten Planung im Stadtrat. In der Sitzung wurde also grundsätzlich eine positive Stellungnahme an das Straßenbauamt abgegeben.
Auch hier ist es schade, dass man nicht mit mehr Nachdruck und mehr Überzeugung die Änderungen eingefordert hat.
Damit ist die Diskussion rund um den Neubau der St2305 auf kommunaler Ebene zu Gunsten des Neubaus abgeschlossen und wir können uns auf den nächsten Schritt, das Planfeststellungsverfahren vorbereiten.

01.08.2021

Veranstaltungshinweis:

📅📅📅
Die Grünen Unterfranken laden zur Online-Veranstaltung "Extremwetter, was tun?" ein.
Zum Termin sind alle Interessierten eingeladen!
Anmeldelink siehe unten.

HIER gehts zum Post der Grünen Mömbris (Quelle Bild)

 01.08.2021

Mömbris hat abgestimmt!

✋✋✋✋✋✋✋✋✋✋✋✋✋✋
In der Marktgemeinderatssitzung Mömbris wurde heute über die Stellungnahme zum Neubau der St2305 abgestimmt. Grundsätzlich gibt es verschiedene Mömbriser Anregungen zur Planung. Zu diesen Anregungen gab es zuerst die Abstimmung, ob man dem Vorhaben jetzt schon zustimmt -mit Anregungen- oder ob man nicht erst mal abwartet, wie das Straßenbauamt die Anregungen umsetzt, um dann über konkrete Entwurfsvarianten entscheiden zu können.
Nur SPD und Grüne wollten erst die geänderte Planung sehen, bevor man sich entscheidet; alle anderen Fraktionen gaben bereits jetzt das OK mit Anregungen (und die stellen nun mal die Mehrheit dar).
Die Anregungen im Einzelnen sind:
1) Möglichst wenig Fläche versiegeln; anfallende Versiegelungen ist auszugleichen
2) Es ist zu prüfen den Fuß-/Radweg nicht straßenbegleitend, sondern entlang des Wirtschaftsweges an der Kahl zu führen
3) Die parallele Führung von neuer Trasse und alter Staatsstraße als Zubringer zu den Anwesen Dirker, Hüttelngesäß, Teufelsgrund soll vermieden werden
4) Wo die alte St2305 nicht mehr benötigt wird, soll sie rückgebaut werden
5) Die Hochwasserschutzmauern in Brücken sollen schön sein und mit heimischen Pflanzen begrünt werden
6) An der Kreuzung nach Brücken soll die Errichtung eines Kreisverkehrs bzw. einer Ampelanlage geprüft werden
7) Es soll ein sicherer Fußweg in den Teufelsgrund ausgeführt werden
Mit der heutigen Abstimmung ist klar, dass das Thema vor Beginn des Planfeststellungsverfahrens im Mömbriser Rat nicht mehr diskutiert werden muss.
Und was sagen wir als BI dazu? Natürlich sind einige Anregungen gut, jedoch sind sie so weit gefasst, dass man nicht sagen kann wie eine geänderte Planung aussehen würde. Außerdem stellt der Beschluss auch eine Zustimmung dar, selbst wenn sich an der aktuellen Planung gar nichts mehr ändert. Insofern ist es ein Blankoscheck für was immer da kommt.
Andreas Hofmann erhielt nochmals das Rederecht und betonte, dass wenn das Straßenbauamt die Anregungen ernsthaft prüfen werde, es so oder so Zeit dafür aufwenden müsse. Eine Verzögerung -wie von der CSU befürchtet- hätte eine Verschiebung der Mömbriser Entscheidung daher nicht dargestellt.
Wie von Grünen und SPD gefordert noch mal das Thema Hochwasserschutz näher zu beleuchten und nicht nur das Kahlwasser, sondern auch das Hangwasser von der Niedersteinbacher Seite zu betrachten, wurde abgelehnt.
Wir von der BI hätten uns mehr Verbindlichkeit gewünscht. Auch der Sorge der Bürger:innen in Bezug auf die Hochwassersituation hätte man mit weitergehenden Informationsrunden Rechnung tragen können.
Morgen schauen wir gespannt nach Alzenau, wie dort der Beschluss formuliert wird.

28.07.2021

Verkehrswende gelebt: zum Beispiel in Aschaffenburg

🚏🚌❤️
Während bei uns noch instinktiv zu Fackeln und Mistgabeln gegriffen wird wenn jemand die Beschneidung des PKW-Verkehrs fordert, passiert nebenan, in Aschaffenburg genau das: Straßen werden für PKWs gesperrt, der öffentliche Personennahverkehr erhält Privilegien und kann im Vergleich zum Auto Attraktivität gewinnen.
Wollen wir die ehrgeizigen Klimaziele des Pariser Abkommens erreichen, wird man so was zukünftig häufiger sehen. Das Nichterreichen der Pariser Klimaziele wird sicher die größeren Umbrüche mit sich bringen, als eine Neupriorisierung unserer Verkehrskonzepte.
Chapeau Aschaffenburg!

26.07.2021

 

Lebenszeichen

👋👋👋
Keine Angst, wir sind nicht untergetaucht. Wir haben uns nur um ein paar Dinge gekümmert, die wir die letzten Monate vernachlässigt haben und die nichts mit Straßen zu tun haben.
Wir haben uns zwischenzeitlich auch mit einem Planungsbüro getroffen, die bestätigen, dass es regelkonforme Alternativen gibt, die weniger Fläche verbrauchen. Hier arbeiten wir gerade weiter...
Diese Woche gibt es zwei Termine: am Dienstag den 27.07.21 (könnte auch -in Mömbris kommt die St2305 klassisch immer etwas später auf der Agenda- erst beim Nachsitztermin am Mittwoch den 28.07.21 kommen) stimmt einmal der Marktgemeinderat Mömbris ab, ob er nun seine Zustimmung zum Bau gibt. Da voraussichtlich die CSU Mömbris und die Wählergemeinschaft der Planung vom Straßenbauamt zustimmen werden, ist die Chance recht hoch, dass die Wahnsinnsplanung abgenickt wird.
Auf Alzenauer Seite ist die Situation etwas differenzierter, da hier -so unser Kenntnisstand- noch alle Fraktionen Änderungen an der Planung umgesetzt haben wollen und der Beschluss im Stadtrat Alzenau am Donnerstag den 29.07.21 vermutlich nur mit deutlichen Auflagen kommen wird.
Alle Sitzungen sind öffentlich und man kann gerne zuhören.
Man kann nur sagen: wer die Fülle an Meldungen zu Flutkatastrophen in Deutschland und Europa ignoriert und immer noch riesige Straßenbauwerke ins Überflutungsgebiet bauen will, der hat der Schuss nicht gehört.

26.07.2021

Der Mann mit dem Gemüse

🍅🥒🥕
Am Sonntag haben wir uns bei Andreas getroffen. Es war wieder eine interessante Veranstaltung!
Bemerkenswert, was wir alles im Kahlgrund haben.

19.07.2021

Ahh, die Dirkers haben ein schönes Video gedreht. Vielen Dank!

Das Viedo finden Sie auf unserer Facebook Seite! Hierlang!

17.07.2021

Es ist geschafft! Und es war gut!

🤩🥳😍
Vielen Dank für fast 250 Mitradler:innen! Die Radeldemo war ein großer Erfolg und ein mächtiger Spaß!
Das werden wir 2022 auf alle Fälle wiederholen!
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben!

16.07.2021

Die Kinder sind auch schon am vorbereiten 😍

16.07.2021

Noch mal Reifendruck kontrollieren...

🚴🚴🚴
...heute ist es so weit!
Wir freuen uns 🙂

16.07.2021

Noch drei mal schlafen...

🚴🚴🚴
Und die Erste Kahlgründer Fahrraddemo geht an den Start!
Treffpunkt ist beim Bahnhof Michelbach um 18:30 Uhr; um 19:00 Uhr starten wir pünktlich Richtung Kreuzung Birkenberg. Ziel wird nun der Ölmühlen-Parkplatz in Mömbris sein.
Ganz ohne Hinweise kommen wir nicht aus:
- es ist während der gesamten Veranstaltung eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen (keine FFP 2 erforderlich) und es ist auf den Mindestabstand zu achten
- kommt mit StvO-konformen Rädern (denkt an die Beleuchtung für den Heimweg!)
- tragt am besten einen Helm (Helmfrisur ist in!)
- wenn wir auf der Straße fahren, fahren max. 2 Räder nebeneinander
- die Gegenspur auf der St2305 muss fahrradfrei bleiben
- die Demo wird vorne wie hinten durch Polizeifahrzeuge abgesichert; wir freuen uns auch zwei radelnde Beamt:innen in unserer Mitte begrüßen zu dürfen! 🙂
Da es zwischen 19:00 und 20:30 Uhr durch die Demo zwischen Michelbach und Mömbris zu Sperrungen und daher auch zu Behinderungen kommen wird, sagt allen, dass sie den Bereich in der Zeit mit dem PKW meiden bzw. besser gleich mit dem Fahrrad bei der Demo mitkommen 😀

13.07.2021

Der Markt Mömbris lädt zum zweiten Runden Tisch ein, diesmal mit Straßenbauamt.

05.07.2021

Severin stellt vor...

🐑🐑🐑
Da es schon eine gelungene Zusammenfassung des Termins gibt, nutzen wir die hier mal.
Danke an Severin, an alle Interessierten und die Schreiberin! 🙂

212409287_529140851848990_8311883682115749308_n
212329619_529141008515641_1278916898105860265_n
213236789_529140951848980_3566097371334045925_n
211977767_529140931848982_3261527674898440851_n
212301064_529140875182321_2872060154942911327_n

05.07.2021

Fahrraddemo - UPDATE!!!

📢📢📢
Am vergangenen Freitag gab es zur Vorbereitung der Demo einen mehrstündigen Termin mit Polizei und allen beteiligten Ämtern.
Das Gute vorneweg: das Team der Polizei ist sehr engagiert, damit wir den Termin möglichst reibungslos durchführen können. Vielen Dank dafür!
Das Straßenbauamt ist etwas unentspannter, was die Blockierung der Straße durch uns Demonstrant:innen anbelangt. 15 Minuten mehr Inanspruchnahme der St2305 wurden mir unter Ankündigung erheblicher Absperrungskosten, die ich als Organisator persönlich zu tragen hätte, ausgeredet.
Also findet die Demo in leicht abgespeckter Form statt:
- wir treffen uns am Bahnhof Michelbach (auf der Schotterfläche neben der Feuerwehr)
- Treffpunkt ist um 18:30 Uhr, damit wir pünktlich um 19:00 Uhr starten können
- an der Kreuzung Birkenberg fahren wir dann auf die St2305
- die Gegenrichtung wird für die Zeit der Demo-Passage gesperrt sein; die Demo darf sich jedoch ausschließlich auf dem rechten Fahrstreifen bewegen
- in Niedersteinbach fahren wir am Bahnhof auf den Radweg
- die Demo endet dann am alten Festplatz Mömbris (Parkplatz vom Jule Otto)
(Da ich im ursprünglichen Beitrag das Einladungs-Bild nicht ändern kann -Danke, Facebook!-, habe ich den Beitrag gelöscht; bitte teilt direkt die Veranstaltung; die scheint etwas änderungsfreundlicher zu sein!)

04.07.2021

 

Sicherheit - Jetzt! Oder?

👍⌚️🚗
Das Straßenbauamt will eine recht ideale Planung umsetzen, die vor allem über eine geänderte Trassenführung die Sicherheit verbessern soll. Weil diese fast ideale Planung aber so umfangreich ist, wird der Abschluss der Planung und der Genehmigung voraussichtlich noch einige Jahre auf sich warten lassen. Der Bau der neuen Trasse wird auch mehrere Jahre dauern (wie viel Meter tief muss eigentlich der Erdboden abgetragen werden um tragfähigen Boden schaffen zu können?).
Heißt das im Umkehrschluss, dass die Befürworter der aktuellen Planung, die so sehr mit Unfallstatistiken werben, dass die neue Straße in seiner geplanten Form unbedingt kommen muss, in Kauf nehmen, dass sich an der Sicherheitssituation die nächsten 5…6…7 Jahre nichts verändert?
Passt das zusammen?
Wir sagen: lieber etwas weniger und dafür sehr viel schneller was machen!
Mit Sicherheit keine Rennstrecke 🙂

02.07.2021

KISS!

😘😘😘
Schon mal gehört? Keep it simple, stupid! Je einfacher eine Lösung, um so besser ist sie. Wir verfolgen das Kiss-Konzept auch für die Alternativen wie man die St2305 sicherer machen könnte.
Eine Stelle mit fehlendem Wohlfühlfaktor ist die Abbiegung zu den Dörsthöfen. Aktuell ist das Problem, dass die von Alzenau kommenden Fahrzeuge erst recht spät sehen ob jemand zu den Dörsthöfe abbiegt oder Fußgänger:innen und Radfahrer:innen dort queren. Die Lösung des Straßenbauamts fällt mit seinem üppigen Bauwerk und der Unterführung etwas großzügiger aus (Bild 3: darf’s ein bisschen mehr sein?). Unsere Idee wäre einfach die Sichtachse freizulegen und eine Abbiegespur zu ergänzen (siehe Bild 5 und 6). Um das Queren zu verbessern, könnte man die durch die Abbiegespur gewonnene Breite für eine zusätzliche Fußgängerinsel nutzen (siehe Bild 6).
Noch simpler ginge nur mit Tempo 50 in dem Abschnitt.
Und: in den letzten 20 Jahren gab es an der Stelle keinen Unfall mit querenden Personen. Was nichts an unserer Überzeugung ändert, dass die Querung verbessert werden sollte.
Es gibt keine Alternativen? Wir meinen schon!

  • 205502886_292440972365982_3477519220255622630_n
  • 205402311_292440955699317_5879796138737944830_n
  • 206211957_292440975699315_8465964839095082876_n
  • 204900618_292441015699311_1081875145585362327_n
  • 205438660_292441025699310_5896224856893920704_n
  • 205712332_292441039032642_5999882886525080013_n

28.06.2021

CSU Mömbris: Treffpunkt St2305 – 25.06.2021

🎙🎙🎙
Die CSU Mömbris hatte eingeladen, um über die Staatsstraße zu reden, und der Termin wurde erfreulicherweise von zahlreichen Interessierten wahrgenommen. Als offizielle Redner:innen waren Judith Gerlach, Stephan Noll, Felix Wissel und Matthias Müller (als ausführender Planer vom Straßenbauamt) eingeladen. Das Projekt wurde kurz umrissen und die Notwendigkeit des Ausbaus betont. Ein durchaus heikles Thema kam zur Sprache: Die Straße ist jetzt schon in keinem guten Zustand. Es sei noch nicht klar, ob die Fahrbahn bis zum Beginn des Neubaus überhaupt noch hält.
Zu der zuletzt von allen Fraktionen geforderten Alternativplanung führte Herr Müller anhand einiger Beispiele aus, dass er da wenig Spielraum sehe.
Die Wortbeiträge aus dem Publikum benannten unterschiedliche Probleme. Burkhard Kilgenstein (Lasertechnik Kilgenstein) äußerte seine Sorge, sein Unternehmen durch die Baustelle nicht am Standort Mömbris halten zu können, und bedauerte, dass man nicht im Vorfeld von offizieller Seite das Gespräch mit den gewerblich Hauptbetroffenen gesucht habe. Zur Anfahrt sagte man eine Lösung zu, ohne sie konkretisieren zu können. Beim Thema Kontaktaufnahme zu den Betroffenen hieß es, dass das aufgrund der Vielzahl der Betroffenen nicht möglich sei. Jeder hätte die Möglichkeit sich beim Planfeststellungsverfahren zu äußern.
Einen Kommentar gab es zur geplanten Hochwasserschutzmauer in Brücken. Das Hochwasser von 2017 war von seinen Ausmaßen her ein HQ100, also ein Hochwasserereignis, wie es statistisch eigentlich alle 100 Jahre eintritt. Laut Informationen des Fragenstellers gehen die Versicherer davon aus, dass aufgrund des Klimawandels mit solchen Ereignissen inzwischen alle zehn Jahre zu rechnen ist. Herr Wissel führte aus, die Schwierigkeit bei geeigneten Hochwassermaßnahmen läge darin, dass die Ereignisse häufig lokal sehr begrenzt seien und nicht immer an derselben Stelle aufträten.
Severin Simon betonte, dass wir von der BI einen Ausbau grundsätzlich begrüßen, aber einen maßvollen Ausbau, der nicht mehr Schaden anrichte als sein müsse, um die Sicherheit zu erhöhen. Auch äußerte er seinen Unmut, dass die möglicherweise existenzgefährdenden Auswirkungen des aktuell geplanten Neubaus vom Leiter des Straßenbauamts in einem anderen Termin als „Einzelschicksal“ abgetan wurden. Weiterhin gab es Kommentare, dass die Bürger:innen ungenügend informiert seien und die Anwohner:inneninteressen zu wenig Beachtung fänden. Der Verweis auf das Planfeststellungsverfahren als Möglichkeit der Beteiligung sei unzureichend, da es dabei um die Umsetzung der Vorzugsvariante ginge, nicht um die grundsätzliche Überarbeitung.
👉 Es gab keine Wortmeldungen aus dem Publikum für den Ausbau.

26.06.2021

In Großostheim gibt es momentan ein sehr ähnliches Problem, wie bei uns im Kahlgrund. Das Ausmaß des Flächenfraßes der dort geplanten Straße ist aber noch mal um ein Vielfaches größer.
Wer Interesse hat kann am Freitag an der dortigen Kundgeben teilnehmen.

Post vom BUND Naturschutz Aschaffenburg HIER

24.06.2021

Gewerbegebiet Strüt

☹☹☹cm4all.com.widgets.UroPhoto
In Mömbris hat sich der Gemeinderat die Woche mehrheitlich für die Errichtung des Gewerbegebiets Strüt in Schimborn ausgesprochen. Das Ergebnis wird das gleiche wie beim aktuell geplanten St2305-Ausbau sein: Zerstörung wertvoller Naturflächen und mehr Verkehr.
Wie steht es um die Glaubwürdigkeit aller Beteiligten, wenn man auf der einen Seite zusagt man möge Anwohner und Natur schützen und 6 Kilometer weiter besiegelt man das krasse Gegenteil?
________________________________________________________
Hier die Pressemitteilung der Grünen Mömbris:
👉 Grüne sprechen sich gegen den Bau des Gewerbegebiets Strüt aus!!!
In der heutigen Sitzung des Marktgemeinderats Mömbris wird über die weitere Planung des Gewerbegebiets Strüt abgestimmt. Wir Grüne stehen für ehrlichen Umweltschutz und können diese Planung nicht unterstützen.
Die Kahlauen sind ein ökologisch höchst wertvoller und schützenswerter Raum. Sie dienen nicht nur dem Natur- und Artenschutz, sondern auch als Erholungsgebiet der Bewohner:innen unserer und der umliegenden Gemeinden. Die vorgesehene bandartige Bebauung der Täler widerspricht der ursprünglichen Planung des Regionalplans des Bayerischen Untermains. In den Auen ist die größte Vielfalt der beiden seltenen Wiesenknopf-Ameisenbläulings-Arten im gesamten Landkreis Aschaffenburg zu finden. Weiter sind die Auen wichtig für den Biotopverbund zwischen Spessart und Maintal. Laut Arten- und Biotopschutzprogramm des Landkreises Aschaffenburg finden wir im Kahlgrund auch den höchsten Anteil an Biotopflächen aller Naturräume. Diese gilt es zu bewahren, denn die ökologische Bedeutung dafür ist enorm. Eine Umsiedlung des Wiesenknopf-Ameisenbläulings ist nahezu unmöglich - dies wird von allen Seiten ignoriert. Die geplante, direkte Bebauung mit einem Gewerbegebiet in den Auen ist ein absolutes Novum, zumal diese feuchten
Auenflächen so intakt und einzigartig sind. Der Gemeinderat weiß, dass es sich um wichtige Biotopflächen handelt, ein artenschutzrechtliches Gutachten wurde in Auftrag gegeben, aber ein Ergebnis
wird nicht abgewartet. Der Entschluss für die Planung wurde dennoch vorher gefasst werden.
Je mehr Flächen in Nähe der Kahl versiegelt werden, desto mehr Wasser wird dem Fluss zurückgeführt.
Und dementsprechend höher ist die Hochwasser-Gefahr für alle Anwohner:innen in
Kahllage. Das betrifft Schimborn, Mömbris, Niedersteinbach und Strötzbach - und natürlich auch weiter folgend in Richtung Michelbach, Alzenau.
Nicht zu letzt geht es hier um enorme Kosten für die Erschließung der Fläche, welche sich vermutlich nicht mal durch den Verkauf der Flächen an Gewerbetreibende decken werden. Nach unserer Ansicht eine Steuergeldverschwendung sondergleichen, dafür dass letztlich der Bevölkerung mehr Verkehr, weniger Erholungsraum und eine erhöhte Hochwassergefahr beschert wird. Unterm Strich ist die geplante Gewerbefläche nicht besonders groß, dafür die unwiderrufliche Zerstörung immens.
https://www.facebook.com/gruenemoembris/

24.06.2021

 Fahrraddemo!!!

22.06.2021

Andreas Hofmann stellt vor...

22.06.2021

Severin Simon Stellt vor...

22.06.2021

Aus gegebenem Anlass...

😅😅😅

20.06.2021

Und noch eine Veranstaltung zur St2305.

Andreas Hofmann und Frank Groß von der BI werden auch dabei sein.
Es sind alle Interessierten eingeladen.

HIER finden Sie den Post von der CSU Mömbris

Und noch eine Veranstaltung zur St2305.

Frank Groß von der BI wird auch dabei sein. 🙂
Es sind alle Interessierten eingeladen.

HIER finden Sie den Post vom Gewerbeverein Markt Mömbris e.V.

20.06.2021

WO WOLLEN WIR HIN?

🚛🚛+🚛🚛🚛🚛!
Für die Auslegung der neuen Straße muss das Straßenbauamt Berechnungen erstellen, mit welchem Verkehrsaufkommen man in Zukunft rechnet.
Das Verkehrsaufkommen setzt sich aus erwartetem Bevölkerungswachstum, Gemeindeentwicklung (z. B. durch Ausweisung von neuen Wohn- und Gewerbegebieten) und weiteren Faktoren zusammen. Dass der Straßenbau selbst neuen Verkehr verursacht (Stichwort induzierter Verkehr), streitet das Straßenbauamt ab, der Effekt geht in diese Zahlen also noch gar nicht mit ein.
Im Bayerischen Straßeninformationssystem ‘Baysis‘ findet man folgende Prognose für die St2305 zwischen Mömbris und Michelbach: Der PKW-Verkehr nimmt in den nächsten Jahren um 26 %, der LKW-Verkehr um atemberaubende 200 % zu!
Befürworter*innen des Ausbaus meinen, das sei ein Argument für den Ausbau.
Schlaue Verkehrsplaner*innen sagten einmal: „Der Versuch, Verkehrsstaus durch das Hinzufügen von mehr Kapazität zu heilen, ist wie der Versuch, Fettleibigkeit durch das Lockern des Gürtels zu heilen.“ (Duany, Plater-Zyberk & Speck).
Wir meinen, wir brauchen viel dringender ein Konzept, damit diese Berechnung nicht Wirklichkeit wird. Das massive Abspecken der vorliegenden Straßenplanung ist nur ein Teil. Ein vernünftiges, zukunftsfähiges Mobilitätskonzept für den Kahlgrund muss her!
____________________________________________________
Für Recherche-Füchse hier der Link zu Baysis. Die Seite ist nicht dafür gemacht schnell und einfach Informationen zu finden. Sucht erst bei "Weitere Filterbedingungen" nach der St2305 und dann nach "AB050-07: St2305 Ausbau Michelbach (Herrnmühle) - Niedersteinbach".
https://www.baysis.bayern.de/.../information.../default.aspx

20.06.2021

Nach dem runden Tisch ist vor dem runden Tisch

👦👩👨‍🦳🧓👨‍🦲🧔👨🧑👱‍♀️👩‍🦱🧒
Die erste Runde runder Tisch in Mömbris ist überstanden und außer dem Detail, dass es für die digital zugeschalteten Zuschauer schwer war rein akustisch der Diskussion zu folgen, war der Termin ein guter Start in den gemeinsamen Austausch.
Ein großer Erfolg ist, dass es inzwischen Konsens von Verwaltung und Fraktionen ist, dass man zu der aktuellen Planung eine Alternative braucht, da die bestehende Planung ein bisschen über das Ziel hinaus schießt.
Wir sind uns sicher, dass die einzelnen Vorstellungen, wie diese alternative Planung auszusehen hat, durchaus unterschiedlich ausfallen.
Auch bezüglich der Vehemenz, mit der die alternative Planung vom Straßenbau angefordert werden soll, war man sich nicht einig.
So schien es für einen Großteil der Mitdiskutierenden in Ordnung zu sein, seitens Markt Mömbris eine positive Stellungnahme mit Änderungswünschen Richtung Straßenbauamt abzugeben.
Man vertraue darauf, dass das Straßenbauamt die Pläne im Sinne des Markt Mömbris anpasse. Außerdem verweist man immer wieder darauf, dass der Markt Mömbris eh kein Veto-Recht hätte und ein negativer Beschluss für das Straßenbauamt keine bindende Wirkung hätte.
Im Juli soll nun ein nächstes Treffen mit Gemeinderat, BI und diesmal auch dem Straßenbauamt stattfinden, in dem man sich gemeinsam anschaut, welche Chancen das Straßenbauamt für eine alternative Planung sieht.
Wir danken für den gemeinsamen Termin, freuen uns auf den nächsten und ermutigen jede und jeden sich nicht von fehlenden Veto-Rechten abhalten zu lassen, sich für lohnenswerte Ziele einzusetzen.

18.06.2021

ERINNERUNG!

📢📢📢
HEUTE 20:00 UHR RUNDER TISCH MÖMBRIS!
Einwahl siehe Termine! Wir sind schon gespannt wie ein Flitzebogen 🙂

16.06.2021

Eine Zahl, die einem zu denken geben sollte...

☹️☹️☹️
"Der Anteil an bebauter Fläche im Landkreis Aschaffenburg liegt trotz der großen Waldflächen mit fast 15% deutlich über dem bayerischen Durchschnitt"
Post vom BUND Naturschutz Aschaffenburg: https://www.bund.net/lebensraeume/flaechenverbrauch/

15.06.2021

So sollte es sein!

👍👍👍
Wir freuen uns über die offene Auseinandersetzung der Kolleg:innen aus dem Stadtrat Alzenau!
Post der FDP Alzenau auf Facebook ist HIER zu finden.

13.06.2021

 Heute gab es einen interessanten Ausflug in die Kahlaue!

🦋🌳🌸
Nur was man kennt, kann man schätzen. Entdeckt die Schönheit und den Wert unseres Kahlgrunds!
Post der Grünen Mömbris auf Facebook ist HIER zu finden.

13.06.2021

Mehr Sicherheit!

🛡🛡🛡
Das Risiko sich bei einer Autofahrt zu verletzen, ist 113 mal höher, als bei einer Zugfahrt.*
Die effektivste Verbesserung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wäre daher den Zugverkehr zu einer konkurrenzfähigen Alternative zum Auto auszubauen. In unserem Falle hieße das zum Beispiel mehr Bembel-Bahnübergänge mit Schranken zu versehen (die Bembel muss häufig nämlich noch langsamer als Tempo 40 fahren, weil die Beschrankung von Bahnübergängen zu teuer ist).
Auch die bessere Vernetzung Zug & Fahrrad (wo waren in Mömbris die Radständer an den Bahnhöfen?) wäre zu begrüßen.
Eine weitere Petition zur Verbesserung des Zugangebotes gibt es hier:
https://www.openpetition.de/.../verlaengerung-der...
Ein absolut unterstützenswertes Projekt, das unser aller Sicherheit sehr verbessern könnte.
_____
*Quelle: Allianz pro Schiene#

07.06.2021

TAG DES FAHRRADS

🚴‍♀️🚴🚴‍♂️
Heute ist Tag des Fahrrads! Das Fahrrad ist ein wichtiger Teil moderner Mobilität. Echte Fahrradförderung braucht übrigens keine üppigen Straßenneubauten, die für den grünen Anstrich von Radwegen flankiert werden. Anders rum wird ein Schuh daraus: ordentlich in die Fahrradinfrastruktur investieren und an den Straßen nur das Nötigste umsetzen.

03.06.2021

Hat die Demo eigentlich was gebracht?

📢📢📢
Auf alle Fälle! Der Mömbriser Gemeinderat hat in der Sitzung nach der Demo beschlossen, dass sich die Verwaltung, die Fraktionsvorsitzenden und die Bürgerinitiative erst mal am runden Tisch treffen.
Das Treffen findet am Mittwoch den 16.06.2021 um 20:00 Uhr statt.
Auf unsere Anregung hin können Interessierte bei dem Termin online zusehen und -hören. Damit haben alle die Möglichkeit sich selbst ein Bild zu machen. Wir freuen uns!
Vielen Dank für Einladung und Organisation ins Rathaus Mömbris!

27.05.2021

SCHON UNTERSCHRIEBEN?

🧍‍♀️🧍🧍🏻‍♀️🧍🏽‍♂️
Um allen Bürger:innen die Möglichkeit zu geben zu zeigen, dass sie mit dem geplanten Ausbau nicht einverstanden sind, haben wir auch eine Online-Petition.
Wer Menschen kennt die unterschreiben wollen, es aber es nicht so mit dem Digitalen haben, gibt es auch Unterschriftenlisten zum ausdrucken. Diese werden anschließend eingescannt oder abfotografiert und hochgeladen. Oder ihr lasst sie uns zukommen --> Bi_St2305@posteo.de
Petition:
www.openpetition.de/kahlgrundhighway
Unterschriftenformular:
https://www.openpetition.de/.../kein-kahlgrund-highway...
Unsere Ziele kurz zusammengefasst:
- ein transparentes Verfahren
- Bürger:innenbeteiligung
- eine alternative Straßenplanung: es gibt auch einen Kompromiss aus mehr Sicherheit, Erhalt der Natur und Schutz der Anwohner:innen
Vielen Dank für eure Unterstützung!

27.05.2021

Übrigens...

❤️❤️❤️
... ist unser Plakat nicht schön?
Danke an die Künstlerin und den Aufhänger!

25.05.2021

Versuch einer Visualisierung

🙁🙁🙁
Ausgehend vom abgesteckten Trassenverlauf ist hier noch mal ein Versuch das Bauwerk zu visualisieren. Von uns "Laien" kann das nur näherungsweise geschehen. Darum wäre es um so wichtiger für das Verständnis in der Bevölkerung, dass eine entsprechende Darstellung mit 100% korrekten Proportionen vom Straßenbauamt käme.
Die Ausführungen vom Straßenbauamt geben dagegen eher Rätsel auf: die alte A-Klasse war ungefähr 1,6 Meter hoch. Dann wäre die Durchfahrt aber 3 Meter hoch und nicht 2,5 Meter wie in der Präsentation vom Straßenbauamt geschrieben.
Aber vielleicht arbeitet man im Straßenbauamt auch mit einer 30 cm tiefer gelegten Tuningvariante. Das würde die Diskrepanz erklären. Niemand hat die Absicht Bauwerke kleiner darzustellen, als sie tatsächlich sind.

25.05.2021

Viel Flatterband

🟥⬜️🟥⬜️🟥⬜️
Das Team Dörsthöfe war fleißig und hat den dortigen Trassenverlauf mit Flatterband abgesteckt. Die Markierung stellt die untere Kante des Radweges dar.

190001985_267851058158307_8626114695741411578_n
190121605_267851044824975_5385278207708864074_n
189921286_267851064824973_6482329063611093665_n
189847005_267851124824967_6816124343575922288_n

25.05.2021

Schirm übrig geblieben!

🌂🌂🌂
Bei der Demo ist übrigens ein Esprit-Schirm übrig geblieben. Wer den Schirm vermisst, am besten bei Bi_St2305@posteo.de melden.

23.05.2021

Eigentlich ganz schön...

☁️🌧🌤☀️
...so wie es ist...

https://www.facebook.com/Kahlgrundhighway/videos/507605383759275/

21.05.2021

Dramaturgie einer Demonstration in der BI-Schaltzentrale

⌨️📥📤☎️🥴
Das nächste Mal planen wir mit mehr Vorlauf, dann klappt das auch mit den Traktoren und es können mehr von euch kommen 😉
(Zahlen thematisch BI-gefiltert)

20.05.2021

Vielen Dank!

🤩🤩🤩
Über 100 Leute haben sich heute mit guter Laune, schönen Plakaten und dem ein oder anderen Krachmacher für eine Entschleunigung auch bei politischen Entscheidungen rund um die St2305 eingesetzt.
Vielen Dank für das zahlreiche Erscheinen und den großen Spaß. Jetzt wo wir Übung haben, wo wollen wir als nächstes...? 😛
Was kam bei der Gemeinderatssitzung Mömbris raus?
Heute wurde nicht wie ursprünglich geplant eine Stellungnahme abgegeben. Im nächsten Schritt soll ein runder Tisch mit der Verwaltung, Vertretern der Fraktionen und fünf Menschen aus der BI St2305 stattfinden. Dieser Vorschlag wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen!
Wir freuen uns auf die Gespräche!

18.05.2021

DEMO-ORGANISATION

📢📢📢
Für den Markt Mömbris und die Bürgerinitiative ist das Abhalten einer Demonstration gleichermaßen spannend, wie neu. Zusammen haben wir aber einen ganz guten Schlachtplan entworfen.
WICHTIG:
1) Gegenüber des Demonstrationsgeländes befindet sich die Feuerwehr. Die direkte Einfahrt, aber auch alle An- und Abfahrtswege müssen durchgehend frei bleiben!
2) Ebenso soll der Zugang zur Turnhalle frei von Demonstrant:innen bleiben!
3) Während der kompletten Demonstration ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen und 1,5 m Abstand zu anderen Demonstrant:innen zu halten!
4) Parkt lieber ein paar Meter weiter weg und kommt das letzte Stück zu Fuß (oder kommt gleich mit Bembel und Fahrrad 🙂
5) Allen Anordnungen der Ordner:innen (an den Warnwesten zu erkennen) ist Folge zu leisten.
Dass jegliche Verschmutzungen und Beschädigungen an Gelände und Grundstück nicht toleriert werden, brauche ich nicht extra zu erwähnen.

18.05.2021

Offener Brief an den Marktgemeinderat Mömbris

📧📧📧
Sehr geehrter Bürgermeister Felix Wissel, sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats,
mit großer Überraschung habe ich wahrgenommen, dass in der Marktgemeinderatssitzung am kommenden Dienstag, den 18.05.2021, die Verwaltung von Mömbris bereits die endgültige Stellungnahme zum Bauvorhaben der St2305 zwischen Niedersteinbach und Michelbach beschließen will.
Mich überrascht die Eile der Entscheidung, da in der Marktgemeinderatssitzung vom 27.04.2021 selbst Herr Schwab vom Straßenbauamt erwähnte, dass eine Stellungnahme des Marktes Mömbris noch nicht erforderlich sei. Das Straßenbauamt selbst ist noch in der Ausarbeitung der Planungsdetails, das Planfeststellungsverfahren ist erst für Ende dieses, Anfang kommendes Jahr geplant.
Zum Thema Ausbau der St2305 hat sich eine Bürgerinitiative gegründet und es gibt eine Online-Petition, bei der sich Stand 16.05.2021 bereits über 1500 Bürger:innen beteiligt haben. Das zeigt, dass die Einschätzung, nur ein paar persönlich Betroffene würden das Vorhaben kritisch sehen, nicht zutrifft.
Im April wurde noch bemängelt, dass es zum Thema zu viele Gerüchte gäbe und dass besser offizielle Informationen abzuwarten seien. Einen anderthalbstündigen Sachvortrag des Straßenbauamts und drei Wochen später sind zwar viele vorher bereits bekannte Informationen bestätigt, das Gesamt-Projekt in seiner Komplexität ist auf Ebene des Gemeinderates noch nicht annähernd ausreichend beleuchtet:
- Wie wird sich die Verkehrsbelastung für die Anwohner:innen entlang der St2305 tatsächlich verändern? Die Aussage des Straßenbauamts, dass es zu keinen verkehrserhöhenden Effekten kommen werde, lässt sich durch keine Studie zu Straßenaus- und -neubauten belegen.
- Wie verändert sich die Hochwassersituation durch vermehrten Rückstau nach Niedersteinbach? Bisher wurde nur das Detail Brücken vorgestellt. Dass erhebliche Anteile der Überflutungsflächen (sogar des HQ häufig) durch den Neubau entfallen, wurde nicht thematisiert.
- Welchen Schaden nimmt die Nahversorgung in Mömbris und Niedersteinbach, wenn die vorhandenen Läden und Geschäfte aufgrund der ausbleibenden Pendler:innen in der mehrjährigen Bauphase nicht mehr kostendeckend wirtschaften können?
- Die gezeigte Unfallstatistik war unzureichend, da wichtige Details wie Unfallursachen oder Differenzierung nach Unfalldatum vor oder nach Sanierung des Straßenbelags in der Hessenkurve fehlten. Wie wäre die Unfallstatistik zu deuten, wenn 80 % der Unfälle durch erhöhte Geschwindigkeit verursacht wären? Welche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit wären dann einzuleiten?
- Auch die Richtlinien für die Anlage von Landstraßen (RAL) lassen in begründeten Einzelfällen Abweichungen von den Sollvorgaben zu. Die Planungsvariante des Straßenbauamts ist daher nicht wie vorgestellt alternativlos, sondern beinhaltet durchaus Potential für Kompromisslösungen.
Die Punkte der offenen Fragen stehen nur beispielhaft für weitere, ungeklärte Themen.
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat ein 132-seitiges „Handbuch für eine gute Bürgerbeteiligung“ herausgebracht. Die Vorzüge einer transparenten und partizipativen Planung liegen ganz klar auf der Hand:
- Betroffene können frühzeitig Anliegen in die Planung einbringen; bei Berücksichtigung entsprechender Kompromisslösungen steigt die Akzeptanz in der Bevölkerung und es ist mit einem sehr viel kosteneffizienteren Planfeststellungsverfahren zu rechnen.
- Vor Ort lebende Menschen können zu einer so komplexen Planung häufig Details ergänzen, die vom Schreibtisch aus nicht vorhersehbar sind. Die Berücksichtigung dieser Aspekte führt zu einer deutlich höheren Planungsqualität.
- Die Bürger:innenbeteiligung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens ist ein stark reglementierter Verwaltungsvorgang, dessen formaler Charakter einen Großteil der Bevölkerung von der Teilhabe abschreckt.
Eine Bürger:innenbeteiligung führt nur dann zu Frustration, wenn nicht klar kommuniziert wird, was die Möglichkeiten der Beteiligung sind und vor allem wenn seitens der Verwaltungen und Ämter gar kein Interesse besteht die Ergebnisse der Beteiligung zu berücksichtigen.
Sehen sich die Verwaltung und der Marktgemeinderat von Mömbris nicht selbst in der Fürsorgepflicht möglichen Schaden von den Menschen, die hier leben, abzuwenden und deren Interessen gegenüber dem Straßenbauamt zu vertreten?
Das Ziel muss sein den besten Kompromiss aus Erhöhung der Verkehrssicherheit, Schutz der Anwohner:innen und Erhalt der einmaligen Kahlgründer Umwelt zu erreichen.
Vertagen Sie den Beschluss und reden Sie vorher mit der Bürgerinitative, reden Sie mit betroffenen Anwohner:innen!
Ich und auch weitere Aktive der Bürgerinitiative stehen für einen ernst gemeinten Dialog und für eine konstruktive Zusammenarbeit bereit, um eine zukunftsfähige Lösung für den Kahlgrund zu erarbeiten.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Groß
Initiator Bürgerinitiative St2305

16.05.2021

MÖMBRISSER BÜRGERBETEILIGUNG ABGESCHLOSSEN!!!

🤬🤬🤬
Im Februar 2021 hat die Grüne Gemeinderatsfraktion in Mömbris einen Antrag auf Bürgerbeteiligung zum Ausbau der St2305 gestellt. Die Verwaltung Mömbris nimmt nun nach drei Monaten diesen Antrag im selben Termin mit auf die Agenda, in dem die Verwaltung Mömbris die abschließende Zustimmung Richtung staatliches Straßenbauamt abgeben will.
Nähere Infos hier:
_________________________
http://moembris.ris.kommune-aktiv.de/.../Geplanter_Ausbau...
"Sachvortrag:
In der Sitzung des Marktgemeinderates am 27.4.2021 hat der Freistaat Bayern die aktuelle Planung zum Ausbau der St 2305 zwischen Niedersteinbach und Michelbach vorgestellt. Bereits im Vorfeld hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit Schreiben vom 13.2.2021 einen Antrag zum Thema gestellt.
Aus Sicht der Gemeindeverwaltung ist Punkt A des Antrages bereits abgearbeitet. Wie unter 1. gewünscht, hat der Markt Mömbris in einer digitalen Bürgerinformation am 29.4.2021 die aktuelle Planung vorgestellt und alle dabei aufgetretenen Fragen der Bürgerschaft, soweit möglich, beantwortet. Die Punkte 2. bis 8. konnten direkt beim Staatlichen Bauamt während der Vorstellung erfragt werden bzw. sind die Behördenvertreter auch ohne Aufforderung auf die angesprochenen Punkte eingegangen.
Im Hinblick auf die unter B geforderte Durchführung einer Bürgerbefragung vertritt die Verwaltung zunächst die Auffassung, dass eine Befragung der Bürger sehr oft ein absolut sinnvolles Instrument ist. Beim vorliegenden Sachverhalt liegt aber die endgültige Entscheidung nicht beim Markt Mömbris sondern beim Freistaat Bayern. Dieser ist an ein Votum unserer Bürgerinnen und Bürger nicht gebunden und könnte ggf. eine Entscheidung treffen, die nicht im Einklang mit der durchgeführten Bürgerbefragung steht.
Dies könnte, wie bereits in der Gemeinderatssitzung im April ausgeführt, zu Frustration führen, wenn zwar nach der Meinung gefragt wird, aber die Antwort letztlich keine Berücksichtigung findet. Zudem ist sich die Verwaltung nicht sicher, ob die vorgeschlagenen Wahlmöglichkeiten rechtlich möglich sind. So soll nach dem Antrag den Bürgern auch vorgeschlagen werden, sich für "kein Ausbau ist erforderlich" entscheiden zu können. Ob dies aufgrund des geschilderten Straßenzustands, der großen Unfallhäufigkeit und der hohen Verkehrsbelastung überhaupt möglich ist, dürfte zumindest fraglich sein. Zudem haben Bürgerinnen und Bürger im weiteren Verfahren die Gelegenheit, sich die Planung in Ruhe anzusehen und eine eigene Stellungnahme abzugeben, die der Staat dann behandeln muss.
Im Hinblick auf die vorgestellte Planung vertritt die Gemeindeverwaltung die Auffassung, dass die grundsätzliche Intension, die bestehende Staatsstraße sicher und leistungsfähig zu gestalten, begrüßt werden sollte. Allerdings würde die Verwaltung gerne auch Anregungen zur vorgestellten Planung vorbringen. Diese sind im Beschlussvorschlag aufgelistet."
_______________________________
Übrigens waren sich die Antragstellerinnen sehr wohl bewusst, dass der Markt Mömbris kein Veto-Recht bei dem Bauvorhaben hat, weswegen im Antrag auch gefordert wird "Das Ergebnis der Befragung soll dem staatlichen Straßenbauamt Aschaffenburg mit der Aufforderung zur
Berücksichtigung übermittelt werden."
Da die Verwaltung wie oben beschrieben in dem Fall kein Interesse an Bürgerbeteiligung hat, wird auch nicht die Notwendigkeit gesehen, dem Straßenbauamt eine Rückmeldung zu geben, die den Willen der Bürger widerspiegelt.
Bei Interesse an Bürgerbeteiligung kann das in höflichem Ton sicher direkt bei der Rathausleitung vorgetragen werden.
So läuft direkte Demokratie in Mömbris im Jahr 2021.

13.05.2021

Deins – Meins

💲💲💲
Die aktuelle Planung des Neubaus führt durch ungefähr 90 Flurstücke, ein paar wurden vom Straßenbauamt schon gekauft, die meisten sind noch in Privatbesitz.
Grundsätzlich steht es jedem Eigentümer frei sein Grundstück zu verkaufen oder auch nicht. Der erzielte Preis ist beim freiwilligen Verkauf das Ergebnis aus Verhandlungen mit dem Amt.
Kommt es zu keiner Einigung im Vorfeld, hat das Straßenbauamt ab Vorliegen eines positiven Planfeststellungsbeschlusses, die Möglichkeit die Eigentümer zu enteignen (der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass bei Sofortvollzug ein Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung gestellt werden kann).
Das heißt selbst wenn es noch kein Urteil zu eingereichten Klagen gibt, kann in den meisten Fällen trotzdem schon enteignet werden. Die bei einer Enteignung erzielten Erlöse sind im Regelfall um ein Vielfaches niedriger, als die bei einem freiwilligen Verkauf.
Dass ein Landwirt, der von einer Existenzgefährdung durch die Enteignung ausgeht, so viel Nerven hat zu pokern, dass er mit seiner Klage durchkommt, ist eher unwahrscheinlich. Die betriebliche Not baut dann üblicherweise einen so hohen finanziellen Druck auf, dass man lieber aus freien Stücken zu einem besseren Erlös verkauft, denn als Idealist pleite zu gehen.
Das schaut auch nach außen viel schöner aus, wenn alle freiwillig verkauft haben.

12.05.2021

Die Fußgängerunterführung an den Dörsthöfen

🚕🚗🏃‍♀️🏃🏃‍♂️🚐🚙
Um die Querung der neuen Staatsstraße bei den Dörsthöfen sicherer zu gestalten, ist der Bau einer Fußgängerunterführung vorgesehen. Hier seht ihr die Planung und eine Fotomontage, wie das aussehen könnte. Der Radweg (der natürlich asphaltiert sein wird) wird auf voller Breite auf Unterführungsniveau abgesenkt. Auf  der anderen Seite führt der Rad- und Fußweg auf der alten Straße hoch zu den Dörsthöfen.
Flankierend wird eine Bushaltebucht gebaut, die scheinbar nur über eine Treppe an den Fuß- und Radweg angebunden ist.
Grundsätzlich sind wir uns alle einig: die Querung muss sicherer werden!
Dazu ein paar Gedanken:
- die Unterführung liegt von Mömbris kommend auf dem Weg, von Alzenau kommend ist sie ein Umweg von knapp 300 Metern; wird die Unterführung nicht genutzt, wird der „Wildwechsel“ von Fußgängern und Fahrradfahrern zukünftig unsicherer (die Autos fahren ja schneller und rechnen nicht mit Passanten)
- das Straßenbauamt hat die „soziale Kontrolle“ des straßenbegleitenden Radwegs gelobt (gemeint ist, dass die 2 bis 3 Meter höher vorbeifahrenden Autos Übergriffe auf Menschen auf dem untenliegenden Fuß- und Radweg verhindern sollen); Wohlfühlzone Herrenklo, also ich meine Fußgängerunterführung
- die Straße wird an der Stelle ebenfalls von Reitern gequert; ich bitte um Rückmeldung der reitenden Zunft, wie es sich mit der Unterführung verhalten wird
- die Bushaltestelle scheint ausschließlich über eine Treppe zu erreichen zu sein; das ist natürlich doof für Nutzer von Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwägen (kaum vorzustellen, welch wertvollen Input Frauen mit jungen Kindern an manchen Positionen einbringen könnten)
Wie wäre denn folgender Plan:
- Tempo bei 70 km/h lassen oder im Bereich Querung auf 50 km/h reduzieren
- den Querungsbereich deutlicher für Autofahrer als solchen kennzeichnen
- eine Abbiegespur von Alzenau kommend zu den Dörsthöfen ergänzen (ist ja eh schon geplant) und auf Höhe der Abbiegespur eine 3 Meter breite Fußgängerinsel ergänzen
Kleiner Exkurs: für die Ortseinfahrt Niedersteinbach haben sich die Planer was ganz Besonderes ausgedacht, hier soll nämlich durch eine überirdische Fußgängerquerung der Autoverkehr abgebremst werden (die Begründung ist nicht erfunden, sondern wurde so in der Gemeinderatssitzung vorgetragen). Während also an der einen Stelle Unterführungen errichtet werden müssen, sollen sich die Fußgänger an anderer Stelle todesmutig in den gleichen Verkehrsstrom stürzen, um den Verkehr zu beruhigen. (Selbstverständlich ist es in Niedersteinbach was ganz anderes, weil hier die Autos ja eh schon alle vorausschauend für die Ortseinfahrt abbremsen).
Eigentlich unfair, dass wieder nur die Alzenauer eine Unterführung bekommen.
(Vielen Dank für die grafische Unterstützung an den Birkenberg! 🤝)

  • 183849125_256477275962352_5139289752611151614_n
  • 183858720_256477272629019_4081629943466792972_n
  • 184047285_256477262629020_7785815401304546428_n

09.05.2021

EINE STARKE REGION

🛒👕💐🍏🥦🥨🥞🍕🍗🔨💊⛽️🚧🚧🚧
Eigentlich können wir im Kahlgrund froh sein, dass wir Bäcker, Metzger, Supermärkte und noch viel mehr Handelsangebote direkt vor der Haustüre haben. Teilweise profitieren die regionalen Einkaufsmöglichkeiten sehr stark von Pendlern, die täglich auf dem Weg zur Arbeit Brötchen holen oder tanken. Was passiert, wenn der pendelnde Teil der Kundschaft für über ein Jahr weder durch Mömbris, Niedersteinbach oder Michelbach fährt, weil die Durchfahrt gesperrt ist? Wird es nach Eröffnung der wunderbaren, neuen Straße noch alle unsere geschätzten Läden und Lokale geben? Wäre der Tausch der Nahversorgung gegen eine komfortabel ausgebaute Straße wirklich eine Stärkung der Region?
Deshalb machen wir uns stark, bauliche Eingriffe auf das Nötigste zu beschränken, dass nicht nur die Verkehrsteilnehmer, sondern auch unsere Läden um die Ecke Sicherheit haben.

07.05.2021

Der Landkreis Aschaffenburg brummt!

🚗🚗🚗
Endlich ist auch der Landkreis Aschaffenburg dabei den Lebensraum der zunehmend gefährdeten Spezies Auto gegen die Unbill von skrupellosen Ökoaktivisten zu schützen! Wir danken für den Einsatz, dass auch unsere Kinder und Kindeskinder freie Fahrt haben werden!

05.05.2021

So lange im Kahlgrund noch Weiden, Weißdörner und Obstbäume stehen...

🐝🐝🐝
...kann man ein paar Honigräume vorbereiten. Wenn der Straßenneubau erst mal kommt, wird leider ein erheblicher Teil der Nektar- und Pollenversorgung im zeitigen Frühjahr fehlen. Das geht nicht nur zu Lasten von Honigbienen, sondern auch von Hummeln und anderen Wildbienen.
Schon vergessen, oder?
https://www.facebook.com/volksbegehrenartenvielfalt

02.05.2021

 Einen Plan haben

🗺🗺🗺
Das sind die öffentlich vorgestellten Pläne vom 29.04.2021. Dabei handelt es sich um einen Stand, der sich grundsätzlich ändern kann, wobei sich der Trassenverlauf schon länger nicht mehr verändert hat. Meist geht es um Änderungen technischer Natur.
Es empfiehlt sich als Referenz immer die alte Staatstraße zu vergegenwärtigen.

01.05.2021

Straßenbau und Klimaschutz


🚗☀️🌳⚖️
Diese Woche hat das Bundesverfassungsgericht ein Urteil gesprochen, dass wir unseren Planeten den nachfolgenden Generationen in etwas besserem Zustand übergeben müssen, als wir das ursprünglich geplant hatten.
Wie seht ihr das? Welche Verantwortung haben wir hier vor Ort? Ist das Überlassen einer intakten Welt auch eine Art von Sicherheit? Oder ist die Verbindung von Flächenverbrauch und Klimaschutz zu abstrakt?
Für Leseratten zwei Links vom Bundesministerium für Umwelt und dem Umweltbundesamt:
https://www.bmu.de/.../reduzierung-des-flaechenverbrauchs/
https://www.umweltbundesamt.de/.../bebauung-versiegelung

30.04.2021

Termin!!!
📅📅📅

Heute Abend wird im Rahmen der Digitalen Bürgerinformation ebenfalls über das Thema Neubau der St2305 berichtet.

29.04.2021

Straßenbau und Anwohnerschutz
🚗🚐🚕🛵🚌🚛

 In der Gemeinderatssitzung vom 27.04.21 wurde das staatliche Straßenbauamt nach negativen Folgen für die Anwohner in Bezug auf erhöhtes Verkehrsaufkommen gefragt. Nach Bedenken der Anwohner (und auch Kern etlicher verkehrstechnischer Untersuchungen) wird eine Verbesserung der PKW-Infrastruktur zu einer intensiveren Nutzung führen.

Das Straßenbauamt sieht das anders: durch die Maßnahme wird es keine Veränderung beim Verkehrsaufkommen geben, entsprechend sind auch keine Schutz- oder Entlastungsmaßnahmen für Anwohner erforderlich.

In dem Zusammenhang fiel dann seitens Straßenbauamt doch noch ein Kommentar, dass der Ausbau auch günstig für die geplanten, neuen Gewerbegebiete in Mömbris seien, welche "Arbeit und Wohlstand" nach Mömbris brächten.

Da jedoch immer betont wird, dass mit dem Projekt, welches ja eigentlich eher ein neuer Radweg mit begleitender Staatsstraße ist, die Menschen motiviert werden sollen das Auto stehen zu lassen und sich aufs Fahrrad zu setzen, ist davon auszugehen, dass auch ein neues Gewerbegebiet Strüt weder zusätzliche PKWs noch LKWs in die Ortschaften bringen dürfte, da ja alle nur noch mit dem Fahrrad fahren werden.

Noch ein allgemeiner Link zum Thema von einem der "üblichen Verbände":

https://www.bund.net/themen/mobilitaet/infrastruktur/

27.04.2021


Gemeinderatssitzung Mömbris
📢
📢📢

Am 27.04.2021 war es endlich so weit, dass das Staatliche Straßenbauamt Aschaffenburg die Planung zum Neubau der St2305 zwischen Niedersteinbach und Michelbach vorstellte.
Auch wenn der Punkt ganz weit vorne auf der Agenda stand, wurde über diesen Teil der Staatsstraße erst ab 21:09 Uhr berichtet, da abweichend zur Agenda erst noch der Radweg zwischen Schimborn und Hauhofer Straße sowie die Ausbaumaßnahmen an der St2305 zwischen Kreuzung St2309 und Schimborn vorgestellt wurden.

Bei den Plänen gab es dann keine Überraschungen, da wie die Vertreter des Staatlichen Straßenbauamt betonten die Randbedingungen bzw. Zwangspunkte entlang der Strecke wenig Spielraum ließen, so dass die Pläne von 1991 im Grunde nicht viel anders ausgesehen hätten.

Es wurden viele Themen besprochen, die wir noch ausführlicher beleuchten müssen. Aber davon mehr in den nächsten Tagen.

Im Anhang die gezeigten Pläne aus dem Bereich Hessenkurve und die Fußgängerunterführung zwischen Ausfahrt Hahnenkammwerk und Dörsthöfe.

Schön dass die Präsentation des Straßenbauamtes nicht "Bestandsnaher Ausbau", sondern "Ausbau und Verlegung zwischen Michelbach und Niedersteinbach" hieß.






 27.04.2021

Der BUND Natuschutz Aschaffenburg hat etwas zum Neubau der St2305 geschrieben.

Einen herzlichen Dank und viele Grüße an die Kolleg:innen! 😘


BUND Naturschutz Aschaffenburg

Heute wollen wir noch einen letzten Aspekt zum geplanten Ausbau des Streckenabschnitts der St2305 beleuchten: die Flächenversiegelung. Da die Trasse laut der Pläne teilweise neu gebaut werden soll, statt nur die vorhandene Straße zu erneuern, würde unnötig eine enorme Fläche verloren gehen. Das bedeutet 1. den Verlust mehrerer Ackerflächen und wertvoller alter Streuobstwiesen, 2. in den sowieso schon sehr warmen Sommern würde das Gebiet durch den Asphalt viel Hitze speichern – das verstärkt die Folgen der Erderwärmung zusätzlich, und 3. durch die weitere Versiegelung bestünde ein noch höheres Risiko für die Entstehung von Hochwasser-Katastrophen, da das Wasser nicht mehr schnell genug versickern kann. 😔 Aus diesen Gründen appellieren wir an alle Kahlgründer*innen, sich der Petition gegen die neue St2305 anzuschließen und sie fleißig zu teilen! 👉@Bürgerinitiative St2305 - Mit Sicherheit keine Rennstrecke! https://www.bund-naturschutz.de/…/natuerlicher-hochwassersc…

25.04.2021

Wo kommt eigendlich dein Spinat ?

Vom Acker...
...oder aus'm Tiefkühlfach?

25.04.2021

Aus dem Umweltbuld des Landkreises Aschaffenburg:

🌳🌳🌳

"Eine intakte Umwelt ist Grundlage für Lebensqualität und Garant für die Attraktivität unseres Landkreises.

Wir schützen unsere natürlichen Lebensgrundlagen Wasser, Luft und Boden und setzen uns für eine nachhaltige Entwicklung ein.

Wir sind als Landkreis bestrebt, mit unseren Gremien, der Verwaltung und unseren Einrichtungen eine Vorbildfunktion einzunehmen und nicht auf Kosten nachfolgender Generationen zu handeln"

Na dann freuen wir uns demnächst auf Unterstützung aus dem Landratsamt für unsere Initiative zur Bewahrung unserer Heimat!

19.04.2021

Umleitung!

Sicher nicht der schlimmste Aspekt des Neubaus der St2305, da nur vorübergehend, aber doch einer der erwähnt werden soll.  

Laut Straßenbauamt wird mit 1,5 Jahren Bauzeit gerechnet, während derer es zu Teil- und Vollsperrungen der direkten Verbindung zwischen Mömbris und Alzenau kommt.

In der Grafik ist dargestellt, wie sich das z.B. für eine in Alzenau arbeitende Niedersteinbacherin auswirken würde.

Weitere Effekte sind der erhöhte Umleitungsverkehr in z.B. Hörstein und Dörnsteinbach und weniger Laufkundschaft für die Geschäfte in Niedersteinbach und Mömbris (die meisten Pendler aus dem hinteren Kahlgrund werden vor Mömbris Richtung Hörstein abbiegen oder gleich über Krombach/Geiselbach fahren).

Kleiner Trost für unsere beispielhafte Niedersteinbacherin: nach dem Neubau braucht sie nach Alzenau nur noch 7,5 Minuten

11.04.2021

Es wird Laut!

Ein paar Gedanken zu den zu erwartenden akustischen Folgen des geplanten Neubaus der St2305:

- Je höher die Geschwindigkeiten von Fahrzeugen, desto höher sind Fahrgeräusche

- zukünftig beschleunigen die Fahrzeuge an der Ortsausfahrt Niedersteinbach stärker, da Tempo 90 und nicht Tempo 40 das Ziel ist

- die neue Trasse läuft weiter in der offenen Fläche, heißt näher an den Wohngebäuden

- die schalldämpfende Wirkung des Waldes wird durch den größeren Abstand zur Straße abnehmen

- mehr Fahrzeuge sind lauter als weniger

Das heißt die Lärmbelastung für die angrenzenden Siedlungen Brücken, Niedersteinbach, Birkenberg und alles dazwischen wird zunehmen.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/verkehrslaerm/strassenverkehrslaerm#minderung-des-strassenverkehrslarms-prioritatenfolge

https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/apps/lfu_laerm_ftz/index.html?lang=de

07.04.2021

Wichtige Termine!

Nachdem es seit über zehn Jahren Vorentwürfe gibt, die in großen Teilen bereits das zeigen, was jetzt kommen soll, werden Ende April 2021 die fertigen Pläne für den Neubau der St2305 vorgestellt.

MÖMBRIS:
Dienstag, 27. April - 19:30 Uhr
Marktgemeinderat
Ort: Schulturnhalle Schimborn

ALZENAU:
Donnerstag, 29. April 2021 - 19:00 Uhr
Sitzung des Stadtrates
Ort: Prischoßhalle

05.04.2021

Aktiver Bürgerinitiativen-Mitstreiter Andreas Hofmann zu den aktuellen Ausführungen des Mömbriser Bürgermeister Felix Wissel...

Felix Wissel, Bürgermeister von Mömbris spricht ab Minute 2:25 über den Ausbau der ST2305.

 Video: https://www.primavera24.tv/mediathek/video/gemeinde-tv-moembris-die-neuigkeiten-im-april-2

Puuh, zum Glück kann unser Bürgermeister mit „Gerüchten“ nicht die Darstellungen der Bürgerinitiative St2305 (BI) gemeint haben. Diese basieren nämlich in weiten Teilen auf Plan-Entwürfen des Straßenbauamts, die betroffene Eigentümer einsehen konnten und den öffentlich zugänglichen Daten des bayerischen Staates aus BAYSIS. Das Betrifft auch die jüngste Darstellung der Ausbaustrecke auf der BI-Seite (Beitrag Ein Paar Zahlen).

Unser Bürgermeister spricht im Video auch von „Modernisierungen“ und einer „Abbiegespur am Sportplatz“, vor dessen Ausfahrt er dabei steht (Abbiegespur länge? 20 m?). Dass hier auf rund  800 m eine komplette Verlegung der St2305 (Klartext: Neubau) schon ab Ortsausgang Niedersteinbach geplant ist, erwähnt er nicht. Das Straßenbauamt hat mir erst im Februar 2021 schriftlich bestätigt, dass aktuellste Planung im Umgriff grundsätzlich nicht von den mir dazu vorliegenden Plänen in dem Bereich abweichen. Unser Bürgermeister spricht von der Maus im Raum (Abbiegespur) und lässt den Elefanten (Verlegung der ganzen Straße auf 800 m) einfach weg.

Lieber Felix Wissel, Sie werben darum vor einer Stellungnahme offizielle Pläne abzuwarten und keine Gerüchte zu verbreiten und geben im selben Atemzug eine wertende Darstellung mit deutlichen Lücken wieder. Sie als Bürgermeister bitte ich um folgendes: Sorgen Sie dafür, dass ihre Bürger vor einem Planfeststellungsverfahren mit seinen strengen Fristen wirklich ausreichend Zeit erhalten, um die offizielle Planung in aller Ruhe zu beurteilen und dass auch Alternativen erörtert werden können. Seien Sie selbst kritisch gegenüber den Plänen im Hinblick auf die Auswirkungen auf Landschaft, Natur, Hochwasser, Anlieger und die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe. Treten sie mit uns von der BI und den Unterstützer in Dialog anstatt zu versuchen unsere Darstellungen als Gerüchte und Meinungen abzutun.

 05.04.2021

Nächstes Online-Treffen

Am Freitag den 09.04.2021 um 20:00 Uhr treffen sich alle aktiven BI-Mitglieder zum nächsten Austausch und zur Planung weiterer Aktionen.

Wer Interesse hat teilzunehmen erhält die Zugangsdaten per Mail bei Frank Groß --> Bi_St2305@posteo.de


02.04.2021

EIN PAAR ZAHLEN

Wir haben gehört, dass es zum Neubau der Staatsstraße viele Gerüchte gäbe. Das ist natürlich nicht schön und wir wollen gegen die im Umlauf befindlichen subjektiven Darstellungen ein paar Zahlen liefern.

Eine Warnung vorneweg: die Zahlen sind keine hochpräzisen, da die Übertragung der Pläne in Zeichenprogramme und die Umrechnung auf die richtige Skala eine gewisse Ungenauigkeit aufweisen. Die Zahlen sollen eher einen groben Anhalts- und Vergleichswert liefern.
Dafür taugt die Genauigkeit aber allemal.

Jetzt aber zu den Zahlen:

Fläche Staatstraße ALT: 18.500 m²
Fläche Staatsstraße NEU: 52.000 m²

Von der neuen Straße laufen auf der alten Straße lediglich 14%, d.h. über 80% läuft die neue Straße auf heute unbebauter (bzw. kultivierter) Fläche.

Die Flächen beziehen sich auf die 2,5 km der Ausbaustrecke.
Für die Staatsstraße ALT haben wir die asphaltierte Fläche genommen.
Für die Staatsstraße NEU haben wir den kompletten Flächenbedarf der Aufschüttung des Damms, des Radweges und der Straße selbst inkl. der Schnittmengen mit der Bestandsstraße genommen.

01.04.2021

Die Bürgerinitiative St2305 trifft sich mit dem ADFC

Beim geplanten Neubau der Staatsstraße St2305 zwischen Niedersteinbach und Michelbach soll der straßenbegleitende Fahrradweg ein großer Pluspunkt sein.

Und tatsächlich weist das bestehende (Ge-)Stück(el) zwischen Brücken und dem Klärwerk einige Schwachstellen auf: Es führt über schwer einsehbare Abbiegungen, läuft direkt über die Hauptstraße, schlängelt sich durch den engen Wohnstädter Weg, hat ein paar Höhenmeter und nach dem Hahnenkammwerk ist es nur mit leicht suizidalen Tendenzen möglich den Abbiegeverkehr querend in den bestehenden Radweg in Richtung Dörsthof einzufahren.

Wir von der Bürgerinitiative haben uns am 14.03.2021 mit den Spezialisten vom ADFC getroffen, um vor Ort den vorhandenen Radweg auf Optimierungspotential zu prüfen, die Sinnhaftigkeit des Staatsstraßenneubaus zu diskutieren und nach Alternativen zu suchen.

Am Ende sind vier Möglichkeiten herausgekommen:

1. Verbesserung des Bestandsradweges
Hier sind aufgrund der Topografie und der vorhandenen Bebauung in Brücken wenig Möglichkeiten vorhanden. Eventuell kann man die Kurve am Hahnenkammwerk etwas entschärfen (Spiegel, Fahrspuren markieren) und in der Einfahrt auf den Bestandsradweg zum Dörsthof eine beschilderte, markierte Querung einrichten. Das Pflaster auf dem Höhenweg könnte durch eine komfortablere Asphaltierung ersetzt werden.
Für die Variante spricht die Überschaubarkeit der möglichen Maßnahmen.

2. Neubau des Radwegs entlang der bestehenden St2305
Angenommen es wird keine neue Trasse gebaut, sondern nichts oder nur eine Entschärfung der Hessenkurve umgesetzt, wäre es eine Möglichkeit einen Radweg entlang der vorhandenen St2305 zu errichten. Vorteilhaft wäre das ebene Höhenprofil und mögliche komfortable Wegbreiten. Nachteilig wäre die Nähe zur Staatsstraße (Lärm, Abgase, Blendung bei Nacht) und vor allem die Tatsache, dass dem Radweg ebenfalls ökologisch wertvolle Flächen in erheblichem Umfang weichen müssten.

3. Neubau der St2305 mit straßenbegleitendem Radweg
Während die Autos oben auf dem Damm fahren, fahren die Radler unten auf Höhe des Bestandsgeländes. Das Blendungsthema bei Nachtfahrten könnte hier sogar noch problematischer sein. Auf Brücker Seite endet der Radweg an der Wendelinusstraße und man fährt an der Alten Schule Brücken Richtung Mömbris weiter. Bis auf die Querung des Geiselbaches ist der Weg weitgehend eben, verläuft aber wieder in unmittelbarer Nachbarschaft des Autoverkehrs und ist damit aus Radlersicht nur bedingt attraktiv. Da der Radweg an den Dammneubau anschließt, ist diese Variante in Sachen Verlust wertvoller Flächen ebenfalls ökologisch bedenklich.

4. Ausbau des Wirtschaftsweges entlang der Kahl
An der Kreuzung St2305/Wendelinusstraße in Brücken beginnt ein Wirtschaftsweg, der kahlbegleitend bis zum Hahnenkammwerk führt. Es müssten eine Brücke über den Geiselbach und eine über die Kahl errichtet werden. Der Weg wäre damit die kürzeste, ebenste und auch attraktivste Verbindung zwischen Brücken und dem Dörsthof. Diese Variante dürfte bei Pendler:innen wie auch bei Freizeitradler:innen besonders beliebt sein.

Da sich sowohl der Landkreis Aschaffenburg als auch der Markt Mömbris im Rahmen der Mitgliedschaft bei der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern) um den Titel „Fahrradfreundliche Kommune“ bemühen, haben sich beide auf die Fahnen geschrieben den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen.

Schön, dass es mit der Variante 4 auf dem alten Wirtschaftsweg entlang der Kahl zur Erreichung dieses Ziels auch Möglichkeiten gibt, die das Radfahren auch aus Sicht von Radfahrer:innen attraktiver werden lassen.

Eine Überprüfung dieser Variante halten wir unabhängig von der Entscheidung rund um die Staatsstraße für sinnvoll.

Wir von der Bürgerinitiative St2305 danken dem ADFC für die Unterstützung vor Ort!

 21.03.2021

Falle Strassenbau

Das Problem mit dem Straßenneubau ist, dass am Ende der Ausbaustrecke der ganze Verkehr wieder auf weniger leistungsfähige Abschnitte trifft. Der vorher für einen hohen Preis erzielte, erhöhte Durchsatz an Fahrzeugen ist schnell wieder hinfällig. Die Lösung? Noch mehr bauen! Zum Beispiel:

-Michelbach - A45 dreispurig (2+1) ausbauen. Dringlichkeit 1!
-Verlegung der Ortsdurchfahrt Schimborn. Karteileiche?
-Ausbau der St2309 zwischen Heimbacher Mühle und Reichenbach. Dringlichkeit 1!
-Die Ortsumgehung Niedersteinbach hatten wir ja schon. Dringlichkeit 1!

Ist dieses Ausbau-Programm der Bayerischen Staatsregierung das, was wir brauchen, damit der "Standort" Kahlgrund endlich mal attraktiv wird?

  • 160579067_212941386982608_8442375238988418072_n
  • 160917410_212941473649266_8073242751435313714_n
  • 160568804_212941570315923_4963358843788870051_n
  • 160576545_212941683649245_7544614899837628924_n
  • 160293884_212941723649241_2282965040370950683_n

Quelle: https://www.baysis.bayern.de/web/default.aspx

 14.03.2021

Hoch das Wasser!

Wir Kahlgründer:innen konnten in den letzten Jahren recht eindrucksvoll Erfahrungen mit Hochwasser sammeln.
Eins vorneweg: wir sind keine Hochwasserexperten! Hier folgen lediglich ein paar Gedanken.
Erst ein paar Hochwasserbasics: man teilt die Überflutungsflächen in HQ-Zonen ein, z.B. HQ Häufig, HQ 100 oder HQ Extrem. Die Angaben sagen etwas über die statistische Häufigkeit eines Hochwasserereignisses aus.

Was uns in Zusammenhang mit dem Neubau der St2305 auffällt:

>1> Der engste Querschnitt zwischen Hahnenkamm und Schanzenkopf wird durch die Verbreiterung der Straße verjüngt. Das ist auch der Bereich, in dem die Kahl verlegt wird. Ein kleinerer Querschnitt wird sicherlich den Abfluss behindern und den Rückstau Richtung Mömbris begünstigen.

>2> Allgemein gehen durch den dammartigen Bau der neuen St2305 Überflutungsflächen verloren. Das anfallende Wasser wird sich auf den verbliebenen Flächen höher stauen.

>3> Der Sportplatz Brücken ist offiziell Überflutungsfläche. Er würde durch den Neubau voraussichtlich ebenfalls entfallen. Heißt auch im Siedlungsbereich wird sich das Wasser höher stauen.

>4> Durch die zusätzlich versiegelte Fläche geht Versickerungsleistung der stark wasseraufnehmenden Äcker verloren. Es wird mehr Oberflächenwasser geben.

Unseres Wissens nach sind auf Höhe Brücken/Niedersteinbach keine hochwasserreduzierenden Maßnahmen in Verbindung mit dem Neubau der St2305 geplant. Es wird Retentionsbereiche auf Teilflächen der rückgebauten, alten St2305 geben. Die werden die Hochwassersituation in Brücken und Niedersteinbach aufgrund der Entfernung nur bedingt positiv beeinflussen können.

Wenn zukünftig ein paar Keller mehr unter Wasser stehen werden, ist das sehr bedauerlich, aber es war wirklich nicht absehbar, es war alles berechnet! (Achtung Polemik!)

Vielen Dank an Holger Mönch für das Bild vom Hochwasser 2017!
Vielen Dank an Andreas Hofmann für das Einzeichnen der neuen St2305!

 12.03.2021

Veranschaulichung des Neubaus:

Zur Veranschaulichung des Neubaus der St2305 haben wir keine Mühen gescheut und heute den Querschnitt im Zweiländereck Dirker/Hofmann dargestellt. Größe und Position müssten ziemlich den aktuellen Plänen entsprechen.

Ich bringe noch mal die Frage auf: "bestandsnaher Ausbau" oder Neubau?
Was meint ihr?

 07.03.2021

Danke für 500 Unterschriften

bei unserer Online-Petition!
🥳🥳🥳
Ihr seid spitze! www.openpetition.de/!sgnrb




04.03.2021

Begriffdefinitionen

Oder die Geschichte vom semantischen Straßenbau.

Namen beeinflussen den Charakter einer Sache maßgebend, auch den eines Straßenbauvorhabens. So klingen bestandsnaher Ausbau und ein Wechselspiel aus neuer und bestehender Straße nach einem sehr viel geringeren Eingriff, als Neubau. Auch unsere Rennstrecke nimmt sich davon nicht aus und stellt klar, wie wir dem Vorhaben gegenüber stehen.

In unseren Augen sind die Schnittmengen aus alter und neuer Strecke klein genug, um von einem Neubau sprechen zu können.

Ein echter bestandsnaher Ausbau, der die vorhandene Straßensubstanz nutzt und punktuell, da wo es sinnvoll ist, optimiert, hätte mit Sicherheit keine Bürgerinitiative zur Folge gehabt.

 04.03.2021

"Will you still love me tomorrow?" 🌳❤️

 03.03.2021

 WIR MACHEN DRUCK...

...und brauchen dich!
👩‍🦳👨👩‍🦱👧👵🧔👱🏼‍♂️
Um auch die Menschen zu erreichen, die nicht den ganzen Tag an ihren kleinen, schwarzen Kästchen hängen, drucken wir Flyer!

Dafür brauchen wir:
👉 Leute, die Flyer in Alzenau und Mömbris verteilen
👉 Leute, die Flyer bei sich im Laden auslegen oder ins Schaufenster hängen
💰 Geld --> Empfänger: BI St2305 - IBAN: DE68 7955 0000 0012 5930 75 (Obacht: Wir sind kein gemeinnütziger Verein und können keine Spendenquittungen ausstellen!)

Wer mitmachen will, meldet sich bei: Bi_St2305@posteo.de (Frank Groß)

Schon mal vielen Dank! Ihr seid die Besten 😉

28.02.2021

400!

Vielen Dank für die vielen Unterstützer*innen der Bürgerinitiative! Innerhalb von nur zwei Wochen haben sich bereits über 400 Menschen bei unserer Online-Petition eingetragen, sehr viele namentlich und mit Stellungnahme, warum ihnen die Ziele der Petition am Herzen liegen! Wir brauchen eine Verkehrsplanung mit Augenmaß und keine überdimensionierte Rennstrecke.

Schon unterschrieben? www.openpetition.de/!sgnrb

Du kennst jemanden, der lieber auf Papier unterschreibt? Du kannst die Petition auch ausdrucken und handschriftlich unterzeichnen (Link zum Download des PDFs): https://www.openpetition.de/…/kein-kahlgrund-highway-zwisch…

Auch vielen Dank für den unzähligen Zuspruch und die angebotene Unterstützung, die uns jeden Tag erreichen.

28.02.2021

Ein ❤️ Für Theo

Wusstet ihr, dass E-Bikes, also jene mit Versicherungskennzeichen und Motorunterstützung bis 45 km/h gar nicht auf dem Radweg fahren dürfen, sondern auf der Straße fahren müssen?
Stellen wir uns mal -rein fiktiv- jemanden vor, der jeden Tag aus dem schönen Kahlgrund nach beispielsweise Hanau mit seinem E-Bike auf die Arbeit fährt.
Der müsste auch nach dem Neubau die Staatsstraße benutzen. Nur würden zukünftig die Autos nicht mehr wie bisher mit 40...60...70 km/h an ihm vorbeifahren, sondern mit Tempo 90...100...?
Das ist einmal für den E-Radler ganz schön fies, weil es sich gar nicht so schön anfühlt von jemandem mit derart hohen Geschwindigkeiten überholt zu werden. Und der Überholende würde zukünftig dem Gegenverkehr mit einer Geschwindigkeitsdifferenz von 200 km/h begegnen (wir unterstellen mal aus Gewohnheit 100 km/h bei erlaubten 90 km/h).

Für uns klingt das nicht so, als ob mit dem Neubau der St2305 die Sicherheit für alle besser würde.

27.02.2021

Drei Meter

So hoch wird die neue Staatsstraße über dem Geiselbach thronen. Ob das dem Geiselbach recht sein wird?

 26.02.2021

Nadelör Niedersteinbach

Die eine oder der andere erinnert sich vielleicht, dass ich in der Vergangenheit (https://fb.watch/3TMRY7FLBT/) über die Sinnlosigkeit der Leistungssteigerung durch den Neubau der St2305 geunkt hatte, da am Ende doch alle in Niedersteinbach im Stau stünden.
Aber ich habe die bayerische Regierung unterschätzt, die hat natürlich schon die Lösung in der Pipeline: ORTSUMGEHUNG NIEDERSTEINBACH!

Die Ortsumgehung hat auch schon eine eigene Homepage beim Bayerischen Staatsministerium:

https://www.baysis.bayern.de/…/informationssy…/dossier.aspx…

Die Dringlichkeit: 1!😳😳😳

Erst der Neubau der St2305, dann die Ortsumgehung Niedersteinbach.

25.02.2021

Danke!

Vielen Dank an die vielen Interessierten, die aufmerksam bei unserer Gründungsveranstaltung am 23.02.2021 zugehört und mitdiskutiert haben.

Auch das Main-Echo berichtet...
https://www.main-echo.de/…/st…/keine-rennstrecke-art-7234045 (Bezahlinhalt)

Sobald es möglich ist, können wir das Feierliche bestimmt bei Andreas im Folientunnel mit einer Tomatenparty nachholen (ich denke das lockt mehr, als wenn wir zu einem unserer Schnapsbrenner gehen?! ;) ).

24.02.2021

Tranzparenz und Bürgerbetiligung im sinne des Gesetzgebers

Der Bauantrag für ein Bauvorhaben wie einen Straßenneubau nennt sich Planfeststellungsverfahren.
Für ein Planfeststellungsverfahren in Bayern gibt es auch vorgegebene Regelungen und Fristen.
Sind die Pläne und Unterlagen vollständig, werden die Pläne für vier Wochen in den Gemeinden zur Ansicht öffentlich ausgelegt.
Im Anschluss daran beginnt die Einwendungsfrist von zwei Wochen.
Nachdem die Einwendungen bearbeitet wurden, kommt es zu einem Planfeststellungsbeschluss, der bereits „enteignungsrechtliche Vorwirkung“ hat.  
Nach der Bekanntgabe des Planfeststellungsbeschlusses beginnt eine einmonatige Klagefrist (für alle, die das Lesen nicht scheuen, hat die Regierung von Oberbayern das freundlicherweise schön ausgeführt: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/…/pla…/index.html ).

Das heißt zusammenfassend: die geplante Öffentlichkeitsbeteiligung sieht einen Zeitraum von VIER Wochen für Information, Meinungsbildung und öffentliche Diskussion vor.

Wie seht ihr das: sind vier Wochen Öffentlichkeitsbeteiligung genug für dieses Projekt?

22.02.2021

Feldsalat aus Brücken

Die leckere Alternative zur neuen Staatsstraße!

 21.02.2021

...Wie hältst du's mit der Sicherheit?

Das Thema Sicherheit ist ein großer Schwerpunkt bei den Diskussionen rund um den Neubau der St2305.
Die Befürworter begründen die Notwendigkeit des Neubaus fast ausschließlich mit der Sicherheit (dabei könnten sie auch anführen, dass man mit durchschnittlich Tempo 90 die 2,5 Kilometer Neubau in 100 anstelle von 129 Sekunden bei durchschnittlich Tempo 70 führe; es erforderte jedoch die Gegenrechnung, wie oft man den Neubau mit Tempo 90 fahren muss, um die Zeit, die man während Bauphase in der Umleitung über Dörnsteinbach oder Hörstein verloren hat wieder zu kompensieren; aber das führt jetzt echt zu weit). Also Sicherheit: wenn wirklich akuter Handlungsbedarf besteht, wäre es doch oberste Priorität schnellstmöglich Maßnahmen einzuleiten, die die Sicherheit erhöhen. Man könnte zum Beispiel mit fest installierten Blitzern und entsprechenden Hinweisschildern die Motivation der Autofahrer erhöhen, in der steilen Kurve sich an die Tempo 40 zu halten. Das würde zumindest mit sofortiger Wirkung die Unfälle deutlich reduzieren, die auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind. Ist nicht populär, wäre aber mit Abstand die schnellste und effizienteste Sicherheitsmaßnahme.

Wenn der Handlungsbedarf so groß ist, warum wird so wenig kontrolliert?

Aber wie gesagt, Blitzer sind doof, oftmals auch noch defizitär (wie viel bringt eigentlich der Neubau der St2305 ein?) und es erwischt immer die, die sich sonst echt immer (großes Indianerehrenwort!) an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten.

Gibt es also noch weitere Möglichkeiten zwischen Nichts tun, Blitzern und einer neuen Trasse quer durch? Wie wäre es denn, wenn man die vorhandene Straße an den neuralgischen Punkten einfach ein wenig verbreitert? Führt nicht zu Tempo 90, aber vielleicht zu Tempo 50...60 und sicher mehr Sicherheit. Bei so einer Kompromisslösung stößt man bei den Grundstückseigentümern auf große Akzeptanz, da auch sie nicht immer glücklich sind, wenn sie mit ihren dicken Treckern durch die engen Kurven juckeln müssen.

Leider war es seitens der Planer bis jetzt nicht möglich diese Kompromisslösung aus Erhöhung der Sicherheit bei bestmöglicher Erhaltung der Kulturlandschaft umzusetzen.

Wir von der BI St2305 wären sofort dabei!
> Mit Sicherheit - Keine Rennstrecke!

Zum Schluss noch eine Frage an die Sicherheitsfreaks: erkennt jemand einen Zusammenhang zwischen dem Bild und Verkehrssicherheit? Handlungsbedarf?

 20.02.2021

🌳🌳🌳🌲🌲🌳🌲🌳🌳🌳🌳🌲🌲🌲🌲🌲🌳🌲🌳

Es ist geradezu verrückt, was zwischen Mömbris und Alzenau geplant wird - und fast keiner kennt das Ausmaß der Planung!

Es wird nicht nur die Hessenkurve entschärft, wie manch einer vermutet, sondern es wird zwischen dem Sportplatz der Viktoria Brücken und der Herrnmühle eine Straße auf komplett neuer Trasse gebaut.

Die Maßnahme schießt über das Ziel die Sicherheit zu verbessern weit hinaus und führt vor allem dazu, dass unser Kahlgrund zur Rennstrecke wird.

19.02.2021

Gründung der Bürgerinitiative St2305

Liebe Freund*innen des Kahlgrunds!

Der geplante Neubau der Staatsstraße St2305 zwischen Niedersteinbach und Michelbach ist ein massiver Eingriff in den Kahlgrund.

Die Baumaßnahme wird mit der Erhöhung der Verkehrssicherheit beworben, dient von ihrem Umfang her aber vor allem der Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Staatsstraße.

Unser Ziel ist es den Neubau der Trasse auf einem Damm quer durch landwirtschaftlich und ökologisch ausgesprochen wertvolle Flächen zu verhindern.

Um den bestmöglichen Kompromiss aus der Bewahrung unserer einzigartigen Kahlgründer Kulturlandschaft, der Begrenzung von Baukosten und der Verbesserung der Verkehrssicherheit für Pendler*innen zu erzielen, fordern wir eine geänderte Planung, die sich am punktuellen Ausbau der Bestandsstraße orientiert.

19.02.2021